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Osmanischer Fes

Einst trugen osmanische Hofbeamte und Angehörige der Elite kunstvoll gestaltete Turbane, deren Form, Farbe und Schmuck Amt und Stand ihrer Träger signalisierten. Der Berufsstand der Turbanwinder sorgte dafür, dass die Turbane den Kleidervorschriften entsprachen. Nach dem Tragen wurden die Turbane zu ihrem Schutz auf Turbanständer abgelegt. 1829 wird der Turban abgeschafft und der Fes als nationale Kopfbedeckung für muslimische Männer eingeführt; das Tragen des Turbans blieb auf geistliche Würdenträger beschränkt. Im November 1925 untersagte das Hutgesetz das Tragen des Fes.

Sammlung:
Felix Ritter von Luschan (1854 Hollabrunn - 1924 Berlin) DNB

Zeit:
1881

Objektbezeichnung
Osmanischer Fes

Material/Technik:
Wolle, Baumwolle

Maße:
L. 47 cm (Länge der Quaste) × H. 17 cm × Dm. 18 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
13151

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