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Paan-Dose
Dose zum Aufbewahren von Nüssen der Areka-Palme, die üblicherweise als „Betelnuss“ bezeichnet wird.
Als Grundlage für das Paan dient eine Kombination aus einem zerhackten Stück Betelnuss, einem Blatt der Betelpfeffer-Ranke und etwas gelöschtem Kalk. Dazu kommen, je nach Geschmack, ein paar Tabakkrümel, etwas Kardamom, eine Gewürznelke oder zwei usw. Die Wirkung von Paan ist leicht stimulierend, es regt den Speichelfluss an und soll gut für die Verdauung sein. Viele Naga kauen auch heute noch Paan als Genussmittel; die darüber hinausgehende Bedeutung allerdings, die Paan bei den nicht-christlichen oder gelassener-christlichen Nachbarn der Naga nach wie vor auch hat, ist bei ihnen heute vergessen. Paan spielt etwa in den Ritualen anlässlich von Hochzeiten und bei anderen Gelegenheiten im Bereich von den Khasi-Bergen Nordostindiens bis nach Vietnam eine wesentliche Rolle.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Paan-Dose
Kultur
Nagaland
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien/Assam/Wakching
Inv. Nr.
126612
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