Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Poncho: Unku

1438 - 1532 | Wilhelm Eckhardt

 

Textilien waren das Bindegewebe des Inka-Staates. Die Muster waren festgelegte Codes und kennzeichneten soziale Positionen und Funktionen in der Verwaltung des Staates. Kleidung drückte Macht und Status aus. Inka-Herrscher überreichten solche Hemden aus Alpakawolle an Würdenträger. Kleidung wurde als Tribut erhoben und in Lagern aufbewahrt. Als sich die Inka-Armeen vor den anrückenden Spaniern zurückzogen, zündeten sie die Kleiderdepots an. Die kostbaren Kleidungsstücke und Statussymbole aus Alpakawolle sollten nicht in die Hände ihrer Feinde fallen.

 

1572 wurden die Inkas besiegt, ihr letzter Herrscher, Túpac Amaru, auf Befehl des Spaniers Francisco de Toledo, Vizekönig von Peru, hingerichtet. Der Vizekönig war ein Sammler wertvoller Inka-Gewänder.

Sammler/in:
Wilhelm Eckhardt

Zeit:
1438 - 1532

Objektbezeichnung
Poncho: Unku

Kultur
Inka

Material/Technik:
Alpaka-Wolle; Wirkerei mit abwechselnd um einen Kettfaden verhängten Schussfäden, Ziernähte und Stickerei

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Südamerika

Periode
Präkolumbisch

Inv. Nr.
14997

Weiterstöbern Ähnliche Stücke, die Sie interessieren könnten