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Schärpe

Salindang

Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"546 - Schärpe - "Salindang".Ein etwa halbmeter breiter und zwei Meter langer Stoff aus schwerer Seide, der hier auf Atjeh in vielen Fällen den volksthümlichen Sarong vertritt und ebenfalls von Männern und Frauen, um die Hüften geschlungen, mit einem Gürtel befestigt getragen wird. Die Frauen, die hier breite Hosen tragen, umwinden mit diesem Salindang auch ihr Haupt oder ihren nackten Oberkörper in der anmuthigsten Weise. Er bildet bei manchen Frauen somit ausser ihrer schwarzen breiten Hose ihr einziges Kleidungsstück. Der vorliegende Salendang ist von blauer, schwerer Seide, reich mit Golddraht, vorzüglich an den beiden Enden, durchwebt."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 141). Wien, Wilhelm Braumüller

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNB

Objektbezeichnung
Schärpe

Kultur
Aceh

Material/Technik:
Baumwolle, Leinwandbindung, Metalleffektfaden

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
18084

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