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Schmuckkette

Solche Ketten waren ursprünglich den Männern der Angami-Naga vorbehalten, sie wurden dann jedoch von anderen Naga-Gruppen übernommen und auch von Frauen getragen. Die Verarbeitung der Schnecken, aus denen u. a. die länglichen Röhren geschnitten werden, erforderte im vorchristlichen Glaubenssystem die Einhaltung bestimmter Tabus, damit sie spirituell gereinigt wurden. Auf diese Weise sollte vermieden werden, dass in einer Art von Analogiezauber die Reisähren ebenso weiß und leer blieben wie Teile dieses Schmucks. Erst dann konnte er bei Festen und bei der Ernte getragen werden, sollte doch der Segen der Geister auf die Feldfrüchte übergehen.

Sammler/in:
Hans Kaufmann

Objektbezeichnung
Schmuckkette

Kultur
Nagaland

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
181954

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