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Shridevi

17./18. Jahrhundert | Franz Ferdinand von Österreich-Este

Schon lange vor der Ankunft der Indo-Arier verehrte die agrarische Gesellschaft Indiens das Land als Muttergottheit, die Erde wurde als Körper der Göttin angesehen. Während Göttinnen in den vedischen Texten der Indio-Arier noch keinen prominenten Platz fanden, wurden sie ab dem 5./6. Jahrhundert immer mächtiger. Der heilige Text Devi Mahatmya berichtet, dass die Göttin Devi Brahma, Vishnu und Shiva geboren hat, um sie daraufhin als Gefährten zu nehmen.

 

Alle Göttinnen Indiens erscheinen als Ausprägungen der allumfassenden Maha-Devi, der „Großen Göttin“. Sie wird als Schöpferin und Beherrscherin des Universums, als schöpferischer Aspekt des Absoluten, als aktive und transzendente Kraft, als Urgrund und Wurzel des Daseins, als das Dasein selbst und als Höchste Realität ebenso verehrt wie als universelle Mutter.

 

In Shridevi manifestiert sich Lakshmi, die Gattin Vishnus, als Göttin des Glücks und des Wohlstandes. Sie ist eine der populärsten Göttinnen des hinduistischen Pantheons. Shridevi wird auch „die Schöne“ genannt, ein Ausdruck dafür, dass sie spirituell und physisch begehrenswert ist.

 

Die weiblichen Gottheiten sind stärker in die weltlichen Angelegenheiten verstrickt als die männlichen. Diese Nähe zu den Menschen macht sie auch so populär.

Sammlung:
Franz Ferdinand von Österreich-Este (1863 Graz - 1914 Sarajevo) DNB

Zeit:
17./18. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Shridevi

Kultur
Indien

Material/Technik:
Bronze

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
103013

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