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Straußenei-Gehänge
vor 1855 | Schloss Miramar
Straußeneier für das Maurische Zimmer
In Räumen aufgehängte Straußeneier sind seit der frühen Neuzeit im christlich und islamisch geprägten Mittelmeerraum belegbar. Sie sollen die Gläubigen mahnen, ihre Seelen vor allem Schaden zu bewahren. In den Basaren hängen sie an der Frontseite von Straßenläden, in und über Tordurchgängen. Sie schmücken Heiligengräber, Kirchen und Moscheen. Mit der Orientmode fanden sie ihren Weg in die „im maurischen Stil“ ausgestatteten Wohnräume der gesellschaftlichen Elite.


Sammlung:
Schloss Miramar
Zugang über:
Ferdinand Max von Österreich (Maximilian von Mexiko) (1832 Wien - 1867 Querétaro (Mexiko)) DNBarrow_outward
Zeit:
vor 1855
Zugangsdatum:
1883
Objektbezeichnung
Straußenei-Gehänge
Kultur
Ägypten, verm. Nubien
Material/Technik:
Straußenei, Seide, Baumwolle, Silberlahn, Pigmente
Maße:
Ei: B. 11,5 cm × H. 14 cm
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Sibirien
Geographie
Nordafrika/Nilländer/Ägypten
Inv. Nr.
16981
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