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Suzani

19. Jahrhundert | Galerie Kirdök, Wien

Große Suzani-Stickerei (bunte Seide und Wolle-Tambourierstickerei auf écrufarbenem, leinwandbindigem Baumwollgrund), Flächen- und Konturstich. Ein großes, rundes Medaillon mit rot-rostroter sechsblättriger Blüte und mit Blüten gefülltes Rhombengitter aus Blattstielen im Mittelfeld; Hauptbordüre mit 13 großen roten (abw. rot und rostrot) fünfblättrigen Blüten, innen und außen begrenzt von je einer schmalen Nebenbordüre mit Rankenmuster. Grund aus sechs schalen Bahnen (Webkante an Webkante) zusammengesetzt; Webbreite 27-28 cm. Bahnen wurden zu 90% separat bestickt und erst anschließend zusammengesetzt, 10% (spätere?) nahtüberlappende Stickereien.

 

Bukhara, zweite Hälfte 19. Jahrhundert (Angabe des Händlers).

 

Lit.: G.L. Tschepelewezkaja und O.A. Sucharewa, Susani Usbekistans. Ein Beitrag zur Technik, Ornamentik und Symbolik der usbekischen Seidenstickerei, Hamburg: Reinhold Schletzer, 1991.

 

Yigal Yanai, Suzani. Central Asian Embroideries, Tel Aviv: Haaretz Museum, 1986.

 

G. Dombrowski, ‘Susani - Stickereien aus Mittelasien’, in: J. Kalter/M. Pavaloi, Usbekistan. Erben der Seidenstraße, Stuttgart: Edition Hansjörg Mayer, 1995, S. 263-277 [Ausstellungskatalog].

erworben von:
Galerie Kirdök, Wien

Zeit:
19. Jahrhundert

Material/Technik:
Baumwolle Leinwandbindung Wollgarn Seidengarn Kettenstich

Maße:
Rest.: B. 163,5 cm x H. 243 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
176514

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