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Tshangpa Karpo

19. Jahrhundert | Hans Leder

Auf gemalten Darstellungen werden Heilige Berge als kriegerische Gottheiten dargestellt, in Rüstungen gekleidet und mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Götter und hohe Lamas des gelehrten Buddhismus am oberen Bildrand verweisen auf die Eingliederung dieser ursprünglich vorbuddhistischen Gottheiten in das buddhistische Pantheon. Der untere Bildrand zeigt Opfergaben, die der im Zentrum dargestellten Gottheit dargebracht werden, beziehungsweise Figuren aus deren Gefolge.

Umgeben von einem Flammenmeer, reitet der Berggott in der für diese Art der Darstellung typischen Gewandung auf seinem Pferd. Das erhobene Schwert in der rechten Hand verweist ebenso wie der Köcher mit Pfeilen und der Bogen auf seinen kriegerischen Charakter.

Zeit:
19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Tshangpa Karpo

Kultur
Mongolei

Material/Technik:
Mineralfarbe auf Leinwand

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
74987

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