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Vishnu
18. Jahrhundert | k. k. Münz- und Antikenkabinett
Vishnu sitzt in der Pose der königlichen Ruhe. In drei Händen hält er die für ihn typischen Symbole: Die Muschel gilt als Zeichen seiner Schaffenskraft, die Wurfscheibe steht für seinen Geist, der von der illusorischen Selbst-Existenz befreit und zur Verschmelzung mit der „Ewigen Wahrheit“ führt, und die Keule als Symbol für seine uranfängliche Kraft, von der sich jegliche mentale und physische Stärke ableitet. Seine vierte Hand erhebt Vishnu zum “suchi-mudra“ – einer Geste, die Aufmerksamkeit verschafft.

Sammler/in:
k. k. Münz- und Antikenkabinett
Sammler/in:
k. k. Münz- und Antikenkabinett
Zeit:
18. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Vishnu
Kultur
Indien
Material/Technik:
Messing
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien
Inv. Nr.
12610
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