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Tokwi

Erste Hälfte des 20 Jh. | Reinhold Mittersakschmöller

Eine quadratische Batik dient als Tokwi, ein Altartuch, das von den chinesischen Peranakan für den Altartisch verwendet wird. Der Tisch ist mit buddhistischen Figuren, Kerzen, Ölen, Räucherstäbchen, Früchten und als Opfergaben verschiedenen Tieren aus drei „Welten“, darunter Huhn, Schwein und Fisch, geschmückt.

 

Das Tuch zeigt Darstellungen aus der chinesischen Mythologie. Es sind Darstellungen von einem großen und 4 kleinen Fo-Hunde mit verschiedenen Pflanzen und Symbolen.

 

Der Begriff Peranakan bedeutet ursprünglich „Kind eines Fremden mit indonesischer Mutter“. Heute bezeichnet der Begriff Migranten und Migrantinnen, die bereits in der zweiten Generation in Indonesien leben.

Zeit:
Erste Hälfte des 20 Jh.

Material/Technik:
Seide, Baumwolle, Papiergoldfaden, Spiegel

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
177756

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