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Selendang Batik Jumputan

Erste Hälfte des 20. Jh. | Maria Magyar

Das hier präsentierte Schultertuch zeigt florale und geometrische Motive, die von indischen Mustern inspiriert wurden. Der orangefarbene Hintergrund verleiht dem Tuch eine besondere Note. Borten und Fransen aus Silberfäden.

 

Jumputan-Batik ist eine Batiktechnik, bei der kein Wachs verwendet wird. Stattdessen wird der Stoff mit einem Seil zusammengebunden oder genäht und in Falten gelegt.

Es gibt zwei Techniken zur Herstellung von Jumputan-Batik, nämlich die Ikat-Technik und die Nähtechnik (Tritik). Bei der Ikat-Technik wird der Stoff vor dem Tauchen so fest gebunden, damit beim Entfernen der Bindungen das ersehnte Muster entsteht. Bei der Nähtechnik wird dem Stoff zunächst ein überschüssiges Muster gegeben, das dann mit einem Laufstich entlang der Farblinie mit einem Faden genäht wird. Anschließend wird der Faden so fest wie möglich gezogen, bis der Stoff so eng wie möglich knittert.

Für Jumputan-Batikmotive werden Münzen, Murmeln oder Steine mithilfe von Gummibändern an mehreren Stellen des Stoffes befestigt.

Sammler/in:
Maria Magyar

Zeit:
Erste Hälfte des 20. Jh.

Material/Technik:
Seide, synthetische Farben, Jumputan

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
134239

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