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Buddha in bhadrāsana
spätes 8. bis frühes 9. Jh. n. Chr. | Robert Heidsieck
Der Buddha hat eine sitzende Stellung und herabhängende Beine. Die Hände sind in Mudra-Stellung. Über die linke Schulter hängt eine Schärpe. Diese Position ist ungewöhnlich für das alte Indien und Indonesien, nur in Mendut in Zentraljava finden wir eine Statue Buddhas in dieser Position. In der buddhistischen Ikonographie wird sie oft mit der Geste der Erläuterung (vitarka-mudra) kombiniert. "Stilistisch schließt diese Bronze eng an Vorbilder aus Negapattinam (heute in Tamil Nadu, Südostindien) an und ist daher vermutlich in die früheste Phase des Bronzegusses auf Java einzuordnen". (Lunsingh Scheurleer, Pauline (1999) in H. Leigh-Theisen und. R. Mittersakschmöller (Hg), Indonesien. Kunstwerke - Weltbilder, Linz, S.34)


Sammlung:
Robert Heidsieck
Zeit:
spätes 8. bis frühes 9. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Statuette
Kultur
Altjavanisch
Material/Technik:
Bronze, dunkel getönt, grüne Patina
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Insulares Südostasien
Geographie
Insulares Südostasien/Indonesien/Java
Periode
Zeitenwende 10. Jhd
Inv. Nr.
68791
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