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Sarong, Pelangi

Sarung Batik Jumputan

Zweite Hälfte des 20. Jh.. | Galerie Feichtner & Mizrahi

Der aufgetrennte Sarong besteht aus zwei Bahnen, die zusammengenäht wurden. Die verwendete Seide ist dünn und weist eine Plangi- und Tritik-Optik in grellen Farben auf.

Der Badan ist auf orangem Grund geometrisch (Diagonalnetz) angeordnet. Darauf befinden sich pinkfarbene und blauviolette Blüten sowie grüne Kreuze. Der Rand ist oben und unten gleich und zeigt einen pinkfarbenen Grund mit gelb-weißen Punkten und weißen Tritiklinien. Nahe dem Badan ist er bogenförmig (blauviolett) nachgezeichnet, außen mäanderähnlich.

Der Kopf ist ebenso pinkfarben und zeigt außen das gleiche Muster wie der Rand. Innen sind Tumpals (weiße Tritiklinien) mit Plangipunkten und -rauten zu sehen, teilweise mit Kreuzen.

 

Jumputan-Batik ist eine Batiktechnik, bei der kein Wachs verwendet wird. Stattdessen wird der Stoff mit einem Seil zusammengebunden oder genäht und in Falten gelegt.

Es gibt zwei Techniken zur Herstellung von Jumputan-Batik, nämlich die Ikat-Technik und die Nähtechnik (Tritik). Bei der Ikat-Technik wird der Stoff vor dem Tauchen so fest gebunden, damit beim Entfernen der Bindungen das ersehnte Muster entsteht. Bei der Nähtechnik wird dem Stoff zunächst ein überschüssiges Muster gegeben, das dann mit einem Laufstich entlang der Farblinie mit einem Faden genäht wird. Anschließend wird der Faden so fest wie möglich gezogen, bis der Stoff so eng wie möglich knittert.

Für Jumputan-Batikmotive werden Münzen, Murmeln oder Steine mithilfe von Gummibändern an mehreren Stellen des Stoffes befestigt.

Zeit:
Zweite Hälfte des 20. Jh..

Objektbezeichnung
Sarong, Pelangi

Kultur
Bali

Material/Technik:
Seide, synthetische Farben, Jumputan

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
176527

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