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Die Montagen, die voraussichtlich zum Hobbyfischen in der Umgebung von Tōkyō verwendet wurden, lassen sich in solche zum Posenfischen (Inv.-Nrn. 32619, 32621, 32623), zum Grundfischen unter Verwendung von tenbin-Montagen2 (Inv.-Nr. 32616) und zum Fliegenfischen (Inv.-Nr. 32624) unterteilen. Bei den Montagen zum Posenfischen ist nicht bekannt, welche Fische damit geangelt wurden. Zwei der Angelmontagen Inv.-Nr. 32621, 32623) beinhalten zusätzlich auch tenbin-Montagen. Um festzustellen, ob auf diesen Schnurspulen mehrere Montagen aufgewickelt sind, oder es sich um eine einzelne Montage handelt, bei der eine tenbin-Montage mit gleichzeitigem Einsatz eines Schwimmers eingesetzt wurde, bedarf es weiterer Untersuchungen. Da von der Grundangelmontage mit tenbin-Vorrichtung der Haken fehlt, kann zwar nicht exakt bestimmt werden, für welche Fische diese gedacht war, doch dürfte es sich um Sillago und Meergrundel handeln. Die Fliegenköder dienten vermutlich zum Angeln von ayu (Süßwasserlachs). In der späten Edo-Zeit erfuhr das ayu-Angeln mit Fliegenköder einen regelrechten Boom. Die Köder bilden Moskitos nach und kamen in den unterschiedlichsten Farben zum Einsatz. (MM)


Sammler/in:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNBarrow_outward
Material/Technik:
Federn, Stahl, Messing
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Ostasien
Geographie
Ostasien/Japan
Inv. Nr.
32624
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