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Altar Ho Chi Minh
Ho Chi Minh wurde 1890 unter französischer Kolonialherrschaft geboren. Schon in seinen jungen Jahren sympathisierte er mit der vietnamesischen Widerstandsbewegung. Er engagierte sich mehrere Jahre lang in England und Paris in der antikolonialen Bewegung, ehe er in Moskau revolutionäre Taktik studierte. Als Abgesandter der Kommunistischen Internationale organisierte er von China aus den vietnamesischen Widerstand gegen Frankreich. Er führte nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in seiner Heimat die vietnamesische Widerstandsbewegung Viet Minh an und proklamierte im Jahr 1945 die Demokratische Republik Vietnam. Ab 1946 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen mit Frankreich, die erst 1954 mit dem Sieg Vietnams endeten.
Ho Chi Minh wurde der erste Präsident Vietnams, allerdings um den Preis einer Teilung des Landes in Nord- und Südvietnam. Er festigte seine Regierung in Nordvietnam und unterstützte im Süden die Guerilla-Bewegung People’s Liberation Armed Forces, kurz Viet Cong genannt. Sechs Jahre vor dem endgültigen Sieg über die USA und der Wiedervereinigung des Landes 1975 starb Ho Chi Minh im Alter von 79 Jahren.
Seit seinem Tod wurde er in Vietnam immer mehr zu einem Symbol eines freien und vereinten Landes unter kommunistischer Führung. In seinem Mausoleum in Hanoi nimmt Ho Chi Minhs Verehrung religiöse Züge an; seine Büste steht gemäß der Tradition, wonach Freiheitskämpfer vergöttlichten Status erlangen. in vielem Tempeln und Pagoden des Landes.

Sammler/in:
Christian Schicklgruber DNBarrow_outward
Kultur
Vietnam
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südostasien/Festland/Vietnam
Inv. Nr.
181944_a



















