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Büste

20. Jahrhundert | Christian Schicklgruber

 

Ho Chi Minh, der prominenteste Vertreter des vietnamesischen Widerstandes gegen eine Okkupation von außen, wurde der erste Präsident Vietnams, allerdings um den Preis einer Teilung des Landes in Nord- und Südvietnam. Er festigte seine Regierung in Nordvietnam und unterstützte im Süden die Guerilla-Bewegung People’s Liberation Armed Forces, kurz Viet Cong genannt. Sechs Jahre vor dem endgültigen Sieg über die USA und der Wiedervereinigung des Landes 1975 starb Ho Chi Minh im Alter von 79 Jahren.

 

Seit seinem Tod wurde er in Vietnam immer mehr zu einem Symbol eines freien und vereinten Landes unter kommunistischer Führung. In seinem Mausoleum in Hanoi nimmt Ho Chi Minhs Verehrung religiöse Züge an; seine Büste steht gemäß der Tradition, der zufolge Freiheitskämpfer vergöttlichten Status erlangen, in vielen Tempeln und Pagoden des Landes.

Zeit:
20. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Büste

Kultur
Vietnam

Material/Technik:
Gips

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
181943

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