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Köpfe
20. Jahrhundert | Christoph von Fürer-Haimendorf
Die aufwändige Dekoration der Kopftrophäe verweist auf die elaborierten Rituale, die sowohl das Töten als auch die Zurschaustellung der Köpfe begleitet haben. Bei erbeuteten Köpfen wurden oftmals seitlich Mithunhörner angebracht. Darüber befragt erklärten Naga, dass diese Hörner das Opfer taub machten – es konnte so die Rufe seiner Angehörigen, die nach dem Namen des Mörders fragten, nicht hören. Die geflochtenen Kugeln stehen stellvertretend für erbeutete Köpfe, die nicht in das Dorf gebracht werden konnten.

Sammlung:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNBarrow_outward
Zeit:
20. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Köpfe
Kultur
Nagaland
Material/Technik:
Knochen menschlich, Büffelhorn, Bambus, Haar
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien/Assam/Chingmei
Inv. Nr.
126820



















