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Anantanarayana, Vishnu

19. Jahrhundert | L. Gstettner

Vishnu wird als Erhalter der etablierten Ordnung der Welt und des Universums verehrt. Wenn in der Abfolge der unendlichen Zeitalter die Erde immer wieder an den Rand des Untergangs gerät, gewinnt das Böse in Form mythologischer Dämonen immer mehr die Überhand. Nun liegt es an Vishnu als Verkörperung des Guten, dem Dämonenherrscher gegenüberzutreten und die Herrschaft der Götter wieder einzusetzen, um so die Erde vor dem Untergang zu retten. Dafür wird er in verschiedensten Inkarnationen auf der Welt tätig.

 

Der auf der Weltenschlange Ananta ruhende Vishnu in seiner Erscheinung als Anantashayana lässt, kaum erwacht, aus seinem Nabel einen Lotus entstehen, dem Gott Brahma als Urheber der Schöpfung entspringt. Zu den Füßen des Vishnu sitzt seine Gefährtin, die Göttin Lakshmi.

Zeit:
19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Anantanarayana, Vishnu

Kultur
Indien

Material/Technik:
Papier

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
28710

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