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Bauchband
Pabakkang-risingkarru
Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"578. Bauchband - "Pabakkanq-risingkarru".Ein etwa zwei Meter langer, fünf Centimeter breiter, dicker Gürtel, aus einem europäischen Lilawollstoff verfertigt. Dieser Gürtel wird den kreissenden Frauen um den Leib geschlungen. Wenn die Geburt lange auf sich warten lässt, so sind böse Geister daran Schuld, und diese müssen aus dem Körper getrieben werden. Die Frau wird zu diesem Zwecke an die Thüre des Hauses gelegt, zwei weibliche Doctoren fassen sie an diesem Gürtel und schütteln sie damit."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 148). Wien, Wilhelm Braumüller

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNBarrow_outward
Zugangsdatum:
1883
Objektbezeichnung
Bauchband
Kultur
Süd-Sulawesi, Mallasoro
Material/Technik:
Baumwolle, Leinwandbindung, Handnaht
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Insulares Südostasien
Inv. Nr.
17807



















