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Lanze

Tumbak

Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"109. Lanze - "Tumbak".Der Schaft dieser Lanze ist sehr kurz, wahrscheinlich abgeschnitten. Die Eisenspitze lang und breit, mittelst [sic!] Eisenbeschlages am Schaft befestigt. Am Grunde derselben zwei bogenförmige, gegen die Spitze zugekehrte Parierstangen. Die Scheide, in der die Spitze ruht, ist von Holz und zierlich geschnitten. Diese Lanze, die auch als Speer dient, wird nur bei den von den Javanen und Sundanesen sehr geliebten Wildschweinjagd verwendet."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 23-24). Wien, Wilhelm Braumüller

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNB

Objektbezeichnung
Lanze

Material/Technik:
Eisen, Holz
Scheide: Holz, Rattan

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
18010_a

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