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Mantel

ainu attush アイヌアットゥシ

19. Jahrhundert | Heinrich von Siebold

Die Hauptbekleidung für Männer und Frauen der Ainu ist dieser gerade geschnittene Mantel attush aus Pflanzenfasern wie Baumbast oder Nesselfasern. Sie sind mit Baumwollstoffapplikationen verziert. Die Muster werden von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Die häufigsten Dekore sind das Dornenmuster ayus (hier) oder das Spiralenmuster morew. Saisonabhängig wurden die Mäntel auch aus importierten Baumwollstoffen, Fell bzw. Fischhaut hergestellt.

Sammlung:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNB

Zeit:
19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Mantel

Material/Technik:
Ulmenbastfaser, Baumwolle

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Ostasien

Periode
Späte Edo-Periode (1600-1868)

Inv. Nr.
37291

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