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Pinangschere

Kalakatti

Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"382 - 383. Pinangscheere - "Kalakatti"Eine Art kurzer Zwickzange oder Scheere aus zwei Messern gebildet, die an einem Ende mittelst einer Charniere verbunden sind, während sich an den anderen Enden die Hefte befinden, die einander beim Schneiden genähert werden. Diese Scheere wird gebraucht, um die harte Nuss der Pinangpalme (Arcea catechu), die eine wichtige Ingredienz beim Betel bildet, in kleine Stücke zu zwicken. Die eine der beiden Scheeren ist mit Silberballen verziert, ausserdem die Hefte mit Silber platirt."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 81-82). Wien, Wilhelm Braumüller 

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNB

Objektbezeichnung
Pinangschere

Material/Technik:
Eisen

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
17626

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