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Wassergefäß

Wanging-kadoro

Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"335 - 336. Wassergefässe - "Wanging-kadoro".Zwei, ebenfalls aus Cocosnüssen verfertigte Gefässe, ähnlich den obigen, doch ohne Schnitzerei und ohne Rohrgeflecht. In der oberen runden Oeffnung eine Schnur, an der im Inneren des Gefässes ein kleines Bambusstück befestigt ist, wodurch die Schnur nicht herausgezogen werden kann, die zum Tragen des mit Wasser gefüllten Gefässes dient."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 69). Wien, Wilhelm Braumüller  

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNB

Objektbezeichnung
Wassergefäß

Material/Technik:
Kokosnuß, Schnur

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
17579

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