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Beide Gefäße tragen am Korpus das großformatige Gesicht des taotie, am Fuß stehen kui-Drachen einander gegenüber. Sowohl in der dicken schwarzen Schicht als auch an den Mustern sind deutliche Spuren der Alterung zu erkennen. Das linke Objekt (Inv.-Nr. 37426) hat die Form eines antiken Weinbehälters namens ko (chin. hu) mit Ring um den Schulterteil. Die Form des rechten (Inv.-Nr. 34680) wiederum beruht auf einem antiken Bronzegefäß zum Trinken von Alkohol mit der Bezeichnung shi (chin. zhi). Um die Schulter zeigt das linke der beiden Gefäße über dem Grundmotiv des Donnermusters das taotie, um die untere Hälfte des Korpus zieht sich breit ein Muster geschwungener Wellen (kantaimon), und am Fuß ist zwischen den einander zugewandten kui-Drachen ein kleines Tier – vielleicht ein Schaf – platziert. Das rechte Gefäß ist wesentlich kleiner und sein Korpus vollständig mit dem Gesicht des taotie bedeckt. Es zeichnet sich außerdem durch eine prachtvolle Verzierung aus: Neben den Augen des Ungeheuers sind auch die Zierkanten am Hals und am Fuß mit Gold tauschiert und zusätzlich mit Silberdraht umrandet, während die Zierkanten an den Seiten ausschließlich mit Silberdraht verziert wurden. (HK)


Sammler/in:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNBarrow_outward
Material/Technik:
Bronze, tlw. vergoldet
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Ostasien
Geographie
Ostasien/Japan
Inv. Nr.
34680



















