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Luntengewehr
teppō 鉄砲
1600-1868 | Heinrich von Siebold
Feuerwaffen wurden 1543 von portugiesischen Händlern nach Kyūshū eingeführt und beeindruckten den dortigen Daimyō so, dass dieser das Schultergewehr nachbauen ließ. In den folgenden Jahrzehnten übernahm die Kriegerelite neben den traditionellen japanischen Waffen Schwert, Langwaffen und Pfeil und Bogen das Luntengewehr. Dieses wurde in der Edo-Periode (1600-1868) aufgrund gesetzlicher Beschränkung nicht weiterentwickelt, sondern erst in der Meiji-Periode (1868-1912).


Sammlung:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNBarrow_outward
Zeit:
1600-1868
Zugangsdatum:
1889
Objektbezeichnung
Luntengewehr
Material/Technik:
Holz, Eisen Gold tauschiert, Messing
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Ostasien
Geographie
Ostasien/Japan
Periode
Edo-Periode
Inv. Nr.
32353



















