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Priesterumhang mit kiri Wappen
kesa 袈裟
1600-1868 | Heinrich von Siebold
Der Seidenstoff für den Umhang eines buddhistischen Mönches muss dem Tempel gestiftet worden sein. Das meist aus kleinen Stoffteilen, Flicken, zusammengesetzte Gewand steht somit für die buddhistische Tradition der Bescheidenheit. Es wird so angelegt, dass die rechte Schulter unbedeckt bleibt. Der Umhang kann zusammengefaltet auch einem ranghöheren Priester als Sitz angeboten werden. Dieser kesa ist aus blauem Seidenstoff mit dem kaiserlichen Wappen des Blauglockenbaumes kiri.

Sammlung:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNBarrow_outward
Zeit:
1600-1868
Zugangsdatum:
1889
Objektbezeichnung
Priesterumhang mit kiri Wappen
Material/Technik:
Seide
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Ostasien
Geographie
Ostasien/Japan
Periode
Mittlere Edo-Periode
Inv. Nr.
36911



















