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Um den Hals der rechten Vase (Inv.-Nr. 34683) laufen zwei Dekorbänder, von denen das obere vom Donnermuster und das untere vom Zikaden- oder Bananenblattmuster geziert wird, während das Flachrelief um den Fuß ebenfalls das Donnermuster zeigt. Der sich kegelförmig nach unten hin sanft verbreiternde Korpus vom Typ shimokabura ist hingegen unverziert, was die Schönheit der Konturen nur noch besser zur Geltung bringt. Die linke Vase (Inv.-Nr. 34679) indes hat die Form eines Zylinders, bei dem Mündung und Bodenteil denselben Durchmesser aufweisen. Wie die Naht des Dekors nahelegt, wurden die Muster vermutlich in eine Wachsplatte graviert, die man dann zu einem Zylinder zusammengerollt hat. In Verbindung mit einer Bodenplatte und drei Füßen entstand so wohl die Gussform für diese Vase mit ihrem besonders charakteristischen Dekor. Von den fünf unterschiedlich breiten Dekorbändern ist das zweite von unten am breitesten und zeigt über dem Grundmuster der seigaiha (blaue Meereswellen) das flammende Glücksjuwel sowie ein ausladendes Rankenornament, das einen Drachen darstellen könnte und in dessen Mitte die ovale Form eines Flaschenkürbis eingekerbt scheint. Die übrigen Dekorbänder tragen als Grundmotiv verschiedene Ausführungen des Donnermusters. Am mittleren sowie am untersten Band erscheint zudem das Motiv des kui-Drachen, ein einbeiniges Fabeltier mit Schlangenkörper und Hörnern. (HK)

Collector:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNB

Material/technology:
Bronze

Copyright
Weltmuseum Wien

Collection area
Ostasien

Invs.
34679

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