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Tuch, Batik

Kain Panjang

Anfang des 21. Jhs | Sri Tjahjani Kuhnt-Saptodewo

Das Batiktuch mit dem Motiv kumpeni wayang.

Dieser Kain Panjang zeigt verschiedene Wayang-Figuren und Megamendung (stilisierte Wolkenmotive), die für die Region Cirebon charakteristisch sind. Sowohl die Motive selbst als auch der Stil der Wolken spiegeln den Einfluss der chinesischen Kultur in dieser Region wider. Alle Motive sind in den Farben Weiß, Senfgelb und Schwarz gehalten und in sich nur dezent gemustert. Der pastellgrüne Hintergrund ist völlig undekoriert (ohne Füllung). Die Wayang-Figuren sind die Punakawans (Semar, Petruk, Gareng) und die Ksatria (die Pandawas, die 5 Brüder: Yudhistira, Bima, Arjuna, Sakula und Sadewa aus dem Mahabharata-Epos).

Auch die Ränder des Batikstoffes sind nur sparsam verziert. Eine der Längsseiten schließt mit einem dünnen, weiß (senfgelb) gestreiften Band ab. Von den Schmalseiten weist eine einen schwarzen, nicht verzierten Streifen auf, die andere einen senfgelben Streifen, gefolgt von einem schwarzen Streifen mit einem grün-weißen Zackenmuster, genannt untu walang (Heuschreckenzähne), das Gefahren abwehren soll.

 

Gekauft von Prinzessin Mangkunegara, Gusti Satuti Nuh.

Sammler/in:
Sri Tjahjani Kuhnt-Saptodewo (Kuratorin für Insulares Südostasien im Weltmuseum Wien (2005 bis 2017))

Zeit:
Anfang des 21. Jhs

Objektbezeichnung
Tuch, Batik

Material/Technik:
Maschinell gewebte Baumwolle, Leinwandbindung, synthetische Farben, Handbatik (batik tulis)

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
190807

Provenienz
Nr. 190807 war ein Kauf von der Prinzessin GRAy. Retno Satuti Yamien Suryohadiningrat aus dem Fürstentum Mangkunegara. Sie ist im Film an der Batikwand zu sehen und war während der Ausstellung „Getanzte Schöpfung. Asien zwischen den Welten“ (2013) in Wien.

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