Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Tuch, Batik
Kain Panjang
um 1880 | P. C. van Vrijberghe de Coningh
Ein sehr gut gezeichnetes Batiktuch mit dem Semen Muster. Semen zeigt eine Darstellung der stilisierten Vogelflügel, es kann ein Flügel (lar) oder ein Flügelpaar (sawat) sein. Es repräsentiert die Flügel der Göttervogel Garuda aus der hindujavanischen Mythologie und ein Reittier der Gottheit Vishnu. Semen-Motive verheißen Fruchtbarkeit, Spiritualität, und Reichtum.
Das Semen-Muster gehört zu den „Verbotenen Mustern“, d.h. das Tragen dieser Batik war nur den königlichen Familien und Adligen vorbehalten.
Das Motiv im badan (Körper)-Teil enthält Garuda-Flügel, Tintenfische, Krabben, Meeresfrüchte. Es ist ein modifiziertes königliches Semen-Motiv mit „kapal kandas“ (‚versunkenes Schiff‘) von der Nordküste aus Cirebon, das nur von einer erfolgreichen Person benutzt werden darf. Das Mischmotiv ist ein Hinweis, dass es von einer nichtadligen Frau getragen wurde, die aber eine Beziehung zum mitteljavanischen Palast hatte.


Sammlung:
P. C. van Vrijberghe de Coningh
Zeit:
um 1880
Zugangsdatum:
1967
Objektbezeichnung
Tuch, Batik
Kultur
Cirebon, Nordküste Javas
Material/Technik:
Wachsbatik (Handbatik) mit natürlichen Farbstoffen (mit Indigo) auf Baumwolle; Leinwandbindung
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Insulares Südostasien
Inv. Nr.
146396
Weiterstöbern Ähnliche Stücke, die Sie interessieren könnten

Sarong, Batik Johann George Otto Stuart von Schmidt auf Altenstadt Mitte 19. Jahrhundert


















