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Haarkamm

Cisir

Hinweis: Nachfolgender Text stammt aus einem Sammlungskatalog des 19. Jahrhunderts und spiegelt in Sprache und Perspektive teilweise koloniale Denkmuster wider. Wir präsentieren den Text in seiner Originalfassung, um die Sammlungsgeschichte transparent zu machen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu fördern. Bestimmte Begriffe und Formulierungen können heute als problematisch empfunden werden. Ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2009 kam zu dem Schluss, dass die meisten Beschreibungen sachlich korrekt und weiterhin verwendbar sind; lediglich wenige Details erwiesen sich als ungenau oder fehlerhaft. Ergebnisse dieses Projektes wurden in folgendem Bestandskatalog publiziert: khm-wmw-tm-library.on.worldcat.org/oclc/1457155265"685 - 686. Haarkämme - "Cisir"Zwei lange bogenförmige Kämme, der eine von Horn der andere aus Zinkblech mit denen das lange Haar der Männer aus der Stirne zurück gekämmt, am Scheitel festgehalten wird, ähnliech wie bei uns bei jungen Mädchen. Alle Javanen tragen das lange Haar, wie schon erwähnt, am Hinterkopf zu einem Knopf geschlungen, nur wenn sie das Hofkleid oder Hochzeitskleid anhaben, wird es lose über den nackten Rücken hängen gelassen und reicht da oft bis über die Hüften herab."Zitiert aus: Czurda, F. A. J. (1883). Catalog mit Erklärungen der Etnografischen Privatsammlung des Dr. F. A. J. Czurda in Postelberg (Böhmen). (S. 162). Wien, Wilhelm Braumüller

Sammler/in:
František A. J. Czurda (1844 Pisek - 1886 Cirebon) DNB

Objektbezeichnung
Haarkamm

Kultur
Java

Material/Technik:
Eisen

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
17887

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