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Lachender Buddha

2. Hälfte 19. Jahrhundert | Louis von Ende

Die Figur geht zurück auf den Bettelmönch Ho Tai, der Ende des 10. Jahrhundert im chinesischen Fenghua gelebt hat. Der Überlieferung nach gilt diese Gestalt des Mönchs als Inkarnation des zukünftigen Buddha Maitreya. Er wird meist sitzend, mit aufgestelltem rechten Bein, dicken nacktem Bauch und breit lachend dargestellt. Die Figur verkörpert einige chinesische Lebensideale: Der dicke Bauch symbolisiert Reichtum; sein Lachen und die lockere Sitzhaltung weisen auf seine Gelassenheit und Zufriedenheit mit sich und der Welt hin.

Vom asiatischen Festland kommend, entwickelte sich der Buddhismus in Java ab dem 7. Jahrhundert zur dominanten Religion und blieb dies bis zum Ende des 10. Jahrhunderts. Auch im hindu-buddhistischen Reich – die Bezeichnung verrät es bereits – spielte er eine wichtige Rolle, wurde dann aber im 16. Jahrhundert durch das islamische Reich mehr und mehr verdrängt. Heute praktizieren in Indonesien, zumindest prozentuell gesehen, nur mehr wenige Menschen die buddhistische Religion.

Sammlung:
Louis von Ende

Zeit:
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Figur, Buddha

Material/Technik:
Speckstein

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
22349

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