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Kalkbehälter

Ende des 19. Jahrhunderts | F. R. A. Hellwig

Dank des Gewürzreichtums entwickelte sich Ostindonesien früh zu einer Destination internationaler Handelsrouten. Ab dem 18. Jahrhundert monopolisierten die Holländer den Handel in der Region. Glasperlen wurden eine weitverbreitete Währung.

In Ostindonesien sind die Perlen sehr beliebt und werden in Familien als Erbstücke weitergegeben. Zu den beliebtesten zählen die indischen orangeroten mutisalah („falsche Perlen“) aus Arikamedu. Bei der Hochzeit kann die Braut sie gegen Gold und Büffel tauschen.

Sammlung:
F. R. A. Hellwig

erworben von:
Barbara Rippel

Zeit:
Ende des 19. Jahrhunderts

Objektbezeichnung
Kalkbehälter

Kultur
Timor

Material/Technik:
Bambus mit Glasperlen besetzt; Münzen

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
83288

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