Di, 28.4.

19 Uhr

Beduinische Textilien als Zeitdokumente

Tandemvortrag mit Saada Elabed und Tobias Mörike

Vortrag
60 Min.
Teilnahme mit gültigem Museumsticket

Im Jahr 1980 zeigte das Weltmuseum Wien (damals „Museum für Völkerkunde“) die Ausstellung Beduinen im Negev. Die Stücke dieser Schau, Leihgaben aus einer Privatsammlung, gingen 1986 in die Sammlung des Zürcher Völkerkundemuseums ein. Im Jahr 2023 begann Saada Elabed, die familiären Verbindungen in die Region hat, die Stickereien unter diesen Stücken mit einem neuen Zugang zu befragen. Wo das Museum bisher hauptsächlich Dokumente beduinischer Kultur sah, konnte sie mit Nachkommen der Hersteller*innen Schlaglichter auf die komplexe Vergangenheit und vor allem auf die heutige verwickelte Gegenwart beduinischer Gemeinschaften in Israel/Palästina werfen. 

Der Tandemvortrag verknüpft die Herangehensweisen des Zürcher Projekts mit der Sammlung des Weltmuseums Wien. In den 1970er und 1980er Jahren wurden zahlreiche Textilien aus der Negev/Naqab und dem Sinai gesammelt. Welche Geschichten lassen sich aus den Textilien und ihren Erwerbsumständen herauslesen?

Vortrag in deutscher Sprache
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein gültiges Museumsticket notwendig.
Für Jahreskartenbesitzer*innen, Weltmuseum Wien Friends, Patrons, Members und Ambassadors sowie ICOM-Mitglieder und Inhaber des Kulturpasses ist die Teilnahme kostenlos.
Anmeldung: online
Treffpunkt: WMW Forum
Einlass ab 18.30 Uhr

Detailaufnahme der Stickerei eines beduinischen Kleids, unbekannte Hersteller*in, gesammelt von Peter Schienerl, 1975 Sinai, Ägypten, Inv.Nr. 158344 © KHM-Museumsverband, Weltmuseum Wien
Vortrag
60 Min.
Teilnahme mit gültigem Museumsticket

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