Weltmuseum Wien

Es geht um Menschen.

Wie so viele andere ethnographische Museen auf der Welt muss sich auch das Weltmuseum Wien mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um seine Zukunft zu gestalten. Denn was man in unseren Sälen bestaunen kann, wurde im Laufe der letzten Jahrhunderte manchmal unter fragwürdigen Bedingungen zusammengetragen. Deshalb suchen wir den offenen Dialog, sind selbstkritisch und verstehen uns als Forum, in dem möglichst viele Stimmen Gehör finden sollen. Dabei immer im Fokus: unser Publikum.

Wer sind wir? Was wollen wir? Wie sehen wir die Welt und wie wollen wir von ihr wahrgenommen werden? Fragen, die meist in einem Leitbild beantwortet werden. Oder eben – weil wir doch ein Weltmuseum sind – in einem Weltbild.

Sehen und gesehen werden. Oder: unser Weltbild.

Wir begeistern.
Unsere ethnographischen Sammlungen erzählen Geschichten von historischer Tiefe und zeitgenössischer Relevanz, von der Vielfalt der Kulturen und menschlicher Kreativität. Geschichten, die fesseln, begeistern und zum Nachdenken anregen.

Wir sind ein lebendiges Archiv der Kulturen.

Als Kultur- und Sozialanthropologen setzen wir uns mit dem materiellen und immateriellen Erbe aus der Begegnung Österreichs mit der Welt auseinander. Als lebendiges Archiv bewahren, erweitern und erforschen wir dieses Erbe verantwortungsvoll.

Wir sind offen für unterschiedliche Sichtweisen.

Wir suchen die Begegnung auf Augenhöhe und den offenen Dialog. Wir erheben keinen Anspruch auf absolute Wahrheiten.

Wir sind selbstkritisch.

Unsere Sammlungen und die Menschen, die sie ins Museum gebracht haben, spiegeln ihre Zeit wider. Sowohl in der Forschung als auch in der Kulturvermittlung reflektieren wir deshalb die Geschichte unseres Hauses kritisch und suchen ständig neue Wege in unserer musealen Praxis.

Wir fördern kulturelle Vielfalt.

In unserer Museumsarbeit treten wir gegen Fremdenangst und Rassismus ein. Die Zusammenarbeit mit Communities in Österreich und den Herkunftsländern unserer Sammlungen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir verstehen uns als Forum, in dem möglichst viele Stimmen Gehör finden sollen.

Wir machen Museum.

Wissenschaftliche Forschung ist die Basis unserer Ausstellungs-, Vermittlungs- und Sammlungstätigkeit. Als Weltmuseum Wien präsentieren wir unsere Schätze zeitgemäß und innovativ. In unseren Ausstellungs- und Veranstaltungsprogrammen greifen wir aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Themen auf.

Wir schätzen unsere Besucherinnen & Besucher.

Das Publikum steht in unserer Museumsarbeit im Mittelpunkt. Wir laden ein mitzugestalten und sind serviceorientiert.

Wir sind für schlechtes Wetter.

Weltmuseum Wien
Heldenplatz
1010 Wien
+43 1 534 30-5052
info@weltmuseumwien.at

Info-Folder (pdf, 649 KB)

Aufgabe & Geschichte

Ethnologische Museen sind Archive mit Dokumenten der kulturellen Vielfalt und der Veränderungen der Kulturen der Welt.

Ethnologische Museen zeigen einen Teil der von ihnen bewahrten Gegenstände im Rahmen von Ausstellungen, die dem besseren Verständnis einzelner Kulturen oder Weltregionen gewidmet sind oder sich auf vergleichende Weise mit der Bandbreite menschlicher Kulturausformungen befassen.

In ihrer Auseinandersetzung mit kulturellen Unterschieden und mit dem, was alle Menschen miteinander verbindet, leisten ethnologische Museen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis einer durch gesteigerte Mobilität und Kommunikation geschrumpften und auch durch Migrationsströme zunehmend multikulturellen Welt. Unsere Aufgabe ist es, gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen anhand unserer umfangreichen Sammlungen in den Kontext von heute einzubetten.

Das Weltmuseum Wien zählt mit seinen umfassenden Sammlungen von ethnographischen Objekten, historischen Photographien und Büchern zu außereuropäischen Kulturen zu den bedeutendsten ethnographischen Museen der Welt. Seine Ursprünge reichen in das Jahr 1806 zurück, als mit dem Erwerb eines Teils der „Cookschen Sammlungen“ eine eigene „k. k. Ethnographische Sammlung“ im kaiserlichen Hofnaturalienkabinett eingerichtet wurde.

Ab 1876 wurden die stark angewachsenen Bestände in der Anthropologisch-Ethnographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums verwaltet. 1928 erfolgte schließlich die Gründung eines eigenen Museums für Völkerkunde im Corps de Logis der Neuen Burg. Seit 2013 trägt es den Namen „Weltmuseum Wien“.

Die frühesten ethnographischen Objekte des Weltmuseums Wien lassen sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. In den Kunst- und Wunderkammern der Renaissance waren Exotica beliebt und so fanden sich in der „Ambraser Sammlung“ von Erzherzog Ferdinand II. auch zahlreiche bedeutende Ethnographica, wie vorspanische und kolonialzeitliche Federarbeiten, Kostbarkeiten aus Mexiko oder afro-portugiesische Elfenbeinkunst. Im Zuge der Napoleonischen Kriege gelangte die „Ambraser Sammlung“ nach Wien. Zusammen mit den 1806 in London erworbenen fast 250 Objekten von den Reisen James Cooks (1728–1779), den Sammlungen der österreichischen Brasilien-Expedition (1817–1836), vor allem denjenigen des Naturforschers Johann Natterer, und jenen, die während der Weltumsegelung der österreichischen Fregatte Novara in den Jahren 1857 bis 1859 zusammengetragen wurden, bilden sie den Grundstock der „k. k. Ethnographischen Sammlung“.

Im Zuge der Schleifung der Befestigungsanlagen Wiens und der daraus folgenden Stadterweiterung wurde die Institution der alten Hof-Cabinette 1876 durch die Gründung des „K.K. Naturhistorischen Hofmuseums“ abgelöst. Ferdinand von Hochstetter, der erste Intendant, teilte die Sammlungen auf fünf Abteilungen auf, wobei er als fünfte eine eigene „Anthropologisch-Ethnographische Abtheilung“ gründete, die Vorgängerinstitution des Museums für Völkerkunde. Ab 1889, dem Eröffnungsjahr des „K.K. Naturhistorischen Hofmuseums“, war Franz Heger Leiter der Abteilung. Hegers rege Sammeltätigkeit, die Erwerbungen vieler Forscher und Reisenden, die Fahrten der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine und das großzügige Mäzenatentum der Donaumonarchie ließen die Bestände rasch anwachsen. Bald wurde der Platzmangel untragbar, und zwar spätestens als nach dem Ende der Donaumonarchie die 14.000 Ethnographica und mehr als 1.100 Photographien umfassende Sammlung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand von Österreich-Este von seiner Weltreise 1892/93 der ethnographischen Abteilung angegliedert wurde. Die „Sammlung Este“ war bereits ab 1912 in dem neu erbauten, ursprünglich als Wohntrakt gedachten Corps de Logis der Neuen Burg aufgestellt. Bedingt durch das geänderte Selbstverständnis der Völkerkunde und das allmähliche Auseinanderdriften der Bestände der Anthropologisch-Ethnographischen Abteilung wurde nach langjährigen Überlegungen und Planungen beschlossen, die ethnographische Sammlung aus dem Verband des Naturhistorischen Museums zu lösen und als eigenes Museum im Corps de Logis der Neuen Burg anzusiedeln. Im Jahr 1928 erfolgte schließlich die feierliche Eröffnung des „Museums für Völkerkunde“.

Nach der drückenden finanziellen Not der Zwischenkriegszeit, der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit, als im Museum zuerst ein Lazarett und anschließend das Orthopädische Spital provisorisch untergebracht waren, begann mit der allgemeinen wirtschaftlichen Blüte auch eine innovative Zeit für das Museum für Völkerkunde. Ausstellungsflächen, Depots und Büroräumlichkeiten wurden erweitert, ein chemisches Labor, ein Photoatelier mit Dunkelkammer, eine eigene Tischlerwerkstätte und sogar eine eigene Druckerei im Haus eingerichtet. Nun konnten Ausstellungskataloge, Veranstaltungsprogramme und Ähnliches im Selbstverlag hergestellt werden. In zwei permanenten Außenstellen, im Schloss Matzen und in der Kartause Gaming, sowie in Zusammenarbeit mit zahlreichen Museen präsentierte sich das Museum für Völkerkunde mit Wechselausstellungen. Von 1988 bis 1994 tourte ein Museumsbus mit jährlich neuen thematischen und regionalen Sonderausstellungen durch ganz Österreich.

In den 1990er Jahren bahnte sich ein Umbruch an und eine Generalsanierung wurde unumgänglich. In einer ersten Bauphase bis 2001 wurden die Kellerräume zu Objektdepots ausgebaut. 2001 wurde das Museum im Zuge der Ausgliederung der Bundesmuseen Teil des Museumsverbandes „Kunsthistorisches Museum mit Museum für Völkerkunde und Österreichisches Theatermuseum“. Von 2004 bis 2007 mussten jene wenigen noch zugänglichen, in den frühen 1990er Jahren renovierten Schausammlungsbereiche wegen großflächiger Sanierungsarbeiten geschlossen werden. In dieser Phase wurden vom Hochparterre bis zum Dachgeschoss umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (u. a. der Einbau eines Lasten und eines Behindertenliftes, die Erneuerung der gesamten Elektro- und Sicherheitstechnik, die Herstellung des EDV-Netzwerkes, die Verlegung der Bibliothek, die Herstellung eines Veranstaltungsraumes, die Sanierung der Schausäle, die Restaurierung der Marmor- und Stucco-lustro-Elemente im Corps de Logis, die Neuausstattung und Erweiterung der Restaurierwerkstätten inklusive der Schaffung eines Textildepots, die Teilsanierung der Ausstellungssäle sowie die Herstellung von ca. 2.000 m² Büro-, Studien- und Seminarräumlichkeiten im Dachgeschoß).

Mit der Ausstellung Benin – Könige und Rituale (9.5.2007 bis 3.9.2007) wurde das Museum nach Abschluss der Umbauarbeiten wieder geöffnet. Ein Saal der Schausammlung, Götterbilder. Südasien, Südostasien, Himalayaländer, konnte 2008 eröffnet werden.

Mit 1. Mai 2012 bestellten Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM-Museumsverbandes, und der Kaufmännische Geschäftsführer Paul Frey den Niederländer Steven Engelsman zum neuen Museumsdirektor. Unter seiner Führung wurde eine umfassende Neuausrichtung des Museums konzipiert und nach der Finanzierungszusage seitens des Bundes im April 2013 öffentlich vorgestellt. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung des Museums in „Weltmuseum Wien“ und das Museum erhielt ein neues Corporate Design. Ende 2017 wurde das Museum nach der Neugestaltung der Dauerausstellung und der öffentlichen Bereiche wieder zur Gänze geöffnet. Mit 1. Jänner 2018 wurde Christian Schicklgruber neuer Direktor.

Bewegte Geschichten

Bewegte Geschichten

Für die Wiedereröffnung des Weltmuseums Wien wurde in Zusammenarbeit mit dem Team des Hauses ein unterhaltsamer Animationsfilm ohne Worte kreiert. Diesen kann man sich hier oder vor dem Saal "Sammlerwahn. Ich leide an Museomanie!" im Mezzanin anschauen.

Heidelberger Stellungnahme

Heidelberger Stellungnahme

Anlässlich der Jahreskonferenz 2019 der Direktor/innen der Ethnologischen Museen im deutschspra­chigen Raum in Heidelberg wurde die folgende gemeinsame Stellungnahme der ethnologischen und Weltkulturen-Museen, Universitätsmuseen und -sammlungen sowie ethnologischen Abteilungen in Mehrspartenmuseen verabschiedet und unterzeichnet.

Heidelberger Stellungnahme (pdf, 29 KB)

Dekolonisierung erfordert Dialog, Expertise und Unterstützung

Kontakte

Ansprechpartner für Ihren Besuch

Kulturvermittlung, Führungen und Anmeldungen zu unserem Programm
+43 1 534 30-5150
kulturvermittlung@weltmuseumwien.at

Bürozeiten der Kulturvermittlung (ausgenommen Feiertage):
Mo., Di., Mi. und Fr., 9 Uhr bis 13 Uhr
Do., 9 Uhr bis 17 Uhr

Informationen, Fragen und Anregungen
+43 1 534 30-5052
info@weltmuseumwien.at

Sammlungen und Wissenschaft

Direktor, Kurator Sammlung Süd- und Südostasien, Himalayaländer
Dr. Christian SCHICKLGRUBER
+43 1 534 30-5052
christian.schicklgruber@weltmuseumwien.at

Stellvertretender Direktor, Chefkurator, Kurator Sammlung Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Sibirien
Dr. Axel STEINMANN
+43 1 534 30-5030
axel.steinmann@weltmuseumwien.at

Kuratorin Sammlung Südamerika
Leitung EU-Projekt “Taking Care”

Dr. Claudia AUGUSTAT
+ 43 1 534 30-5113
claudia.augustat@weltmuseumwien.at

Kuratorin Sammlung Afrika südlich der Sahara
Mag. Nadja HAUMBERGER
+43 1 534 30-5103
nadja.haumberger@weltmuseumwien.at

Kurator Photosammlung
Mag. Manfred KAUFMANN
+ 43 1 534 30-5110
manfred.kaufmann@weltmuseumwien.at

Kuratorin Sammlung Insulares Südostasien
N.N.
+ 43 1 534 30-5052
info@weltmuseumwien.at

Kurator Sammlung Nord- und Mittelamerika
Gerard VAN BUSSEL
+ 43 1 534 30-5122
gerard.vanbussel@weltmuseumwien.at

Kuratorin Sammlung Ozeanien und Australien
N. N.
+ 43 1 534 30-5052
info@weltmuseumwien.at

Kuratorin Sammlung Ostasien: China, Korea, Japan
Dr. Bettina ZORN
+43 1 534 30-5117
bettina.zorn@weltmuseumwien.at

EU-Projekt “Taking Care”
Koordination
Mag. Doris PRLIC, MA
+43 1 534 30-5065
takingcare@weltmuseumwien.at

Schriftarchiv
Mag. lldiko CAZAN-SIMANYI
+ 43 1 534 30-5118
ildiko.cazan@weltmuseumwien.at

Inventarisierung, Photoarchiv
Eva HACKL
+ 43 1 534 30-5116
eva.hackl@weltmuseumwien.at

Weitere Abteilungen

Büro Direktion/Sekretariat
+43 1 534 30-5052
info@weltmuseumwien.at

Programm & Kooperationen
Mag. Anna Maria RESCH, E.MA
+43 1 534 30-5123
annamaria.resch@weltmuseumwien.at

Mag. Maria GATTRINGER
+43 1 525 24-5124
maria.gattringer@weltmuseumwien.at

Kulturvermittlung
MMag. Petra FUCHS-JEBINGER
+43 1 534 30-5126
petra.fuchs-jebinger@weltmuseumwien.at

Presse
+43 1 525 24-4024
info.pr@khm.at

Sponsoring & Fundraising
Mag. Bärbel HOLAUS-HEINTSCHEL
+43 1 525 24-4035
sponsoring@khm.at

Direktion

Direktion

Dr. Christian Schicklgruber
Direktor

Das Weltmuseum Wien hat sich seit seiner Gründung den außereuropäischen Kulturen verschrieben – für lange Zeit der Inbegriff des radikal Anderen und Fremden. Von der historischen Trennung in „Wir“ und „die Anderen“ hat man sich aus mehreren Gründen verabschiedet. Die Anderen gab es nie, genauso wenig wie zwei Andere, die sich gleichen – jeder Mensch ist ein Individuum. Das Fremde hingegen ist geblieben. Die Welt war und ist von kultureller Vielfalt geprägt – und wird es auch bleiben. Die Grenze zum Fremden – nicht das Fremde selbst – wird durchlässig und durch die Erkenntnis eines gemeinsamen Menschseins aufgehoben. Das Weltmuseum Wien stellt an sich den Anspruch, dass seine BesucherInnen das Museum mit der Erfahrung der menschlichen Universalität wieder verlassen – und wiederkommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Organisation

KHM-Museumsverband

Das Weltmuseum Wien ist Teil des KHM-Museumsverbands, der von Generaldirektorin Dr. Sabine Haag und dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Paul Frey geführt wird.

Rechte & Reproduktion

Rechte & Reproduktion

Die Reproduktionsabteilung ist für sämtliche Bildbestellungen, Reproduktions- und Aufnahmegenehmigungen zuständig. Wir bieten digitales und analoges Bildmaterial aus allen Sammlungen des KHM-Museumverbands an. Foto-, TV-, Video- und Filmaufnahmen in den Räumen der Museen werden von uns genehmigt, organisiert und betreut. 

Sämtliches Bild-, Text- und Tonmaterial ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne ausdrückliche Zustimmung des KHM-Museumverbands nicht reproduziert, kopiert, verändert oder auf andere Weise genutzt werden.

Das Bildhonorar richtet sich nach Medium, Art, Umfang und Dauer der Nutzung und ist vorab zu vereinbaren.

Reproduktions Anfrage

Kontakt
Shops & Repro
KHM-Museumsverband
Burgring 5, 1010 Wien
Tel +43 1 525 24- 3341
E-Mail info.repro@khm.at

 

Jobs im Museum

Jobs im Museum

Die Museen des KHM-Museumsverbands, Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien, zählen zu den namhaftesten Museen in Europa.

Für die ehrenamtliche Mitarbeit im Weltmuseum Wien, für unbezahlte Fachpraktika zum Studium Kultur- und Sozialanthropologie und als Gastwissenschafter/in bewerben Sie sich bitte unter:
info@weltmuseumwien.at

Für eine Anstellung zum ehestmöglichen Zeitpunkt suchen wir, der KHM-MUSEUMSVERBAND, zur Verstärkung unseres Teams in der Abteilung Sicherheit & Gebäude eine*n

Kaufmännische*n Assistent*in
(Vollzeit)

In dieser Position sind Sie verantwortlich für das kaufmännische Gebäudemanagement. Ein weiterer Aufgabenbereich ist das abteilungsinterne Controlling. Außerdem spielt die Unterstützung der Abteilungsleitung Sicherheit & Gebäude eine wichtige Rolle.

AUFGABEN:

  • Auftragsmanagement (Erstellen von Verträgen und Aufträgen)
  • Kostenverfolgung & -kontrolle, Soll-Ist-Vergleich
  • Abteilungsbudget & Budgetabflusspläne erstellen
  • Organisation und Steuerung interner Abläufe (Termine, Besprechungen, Dienstreisen, Abrechnungen)
  • Vorbereitungsarbeiten (Berichte, Workshops) und Protokollführung
  • Allgemeine Bürotätigkeiten
  • Inventarverwaltung

ANFORDERUNGEN:

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (zB. HAK, HLW)
  • Mehrjährige Berufserfahrung im Assistenzbereich, Erfahrung in Facility Management von Vorteil
  • Fundierte MS Office Kenntnisse
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (in Wort und Schrift)
  • Sie haben Freude am Arbeiten mit Zahlen, ein betriebswirtschaftliches Denken und verfügen bereits über Berufserfahrung in diesem Gebiet
  • Genauigkeit und Organisationsstärke zeichnen Sie aus
  • Sie arbeiten gerne im Team, und man kann sich auf Sie verlassen

WIR BIETEN:

  • Gutes Arbeitsklima und ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • Eine besondere Arbeitsumgebung inmitten des Weltkulturerbes und spannender Sonderausstellungen
  • Vertragsbasis: 40 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Gleitzeit
  • Dienstort Wien
  • Entlohnung laut Kollektivvertrag KHM
    Entlohnungsschema A / Entl.Gr. 2/ St. 1= € 2.154,93 brutto (14x jährlich)

Wenn Sie an dieser herausfordernden Position Interesse haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 09. März 2020 ausschließlich per Mail an bewerbung.vsetecka@isg.com mit der Kennnummer 78.303 oder über das Karriereportal von ISG Personalmanagement GmbH.

 

Für eine Anstellung zum ehestmöglichen Zeitpunkt suchen wir, der KHM-MUSEUMSVERBAND, zur Verstärkung unseres Teams der Gemäldegalerie eine*n

Assistenzkurator*in (Vollzeit)

Die wissenschaftliche Assistenz des Sammlungsdirektors übernimmt koordinative und administrative Tätigkeiten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit der Galerie mit anderen Abteilungen des Verbandes, insbesondere mit Marketing/Kommunikation, Kunstvermittlung, Ausstellungsmanagement. Außerdem ist die eigenverantwortliche Betreuung des Dauerleihgabenbestandes in enger Abstimmung mit den Kuratoren*innen und Restaurator*innen der Galerie ein wesentlicher Bestandteil dieser Position.

AUFGABEN:

  • Wissenschaftliche Assistenz des Sammlungsdirektors
  • Vorbereitung und Begleitung von Sitzungen, Vortragsveranstaltungen und Tagungen
  • Unterstützung in der Ablaufplanung von Ausstellungs- u. Kooperationsprojekten
  • Eigenständige wissenschaftliche Recherche und Publikationstätigkeit zum Sammlungsbestand
  • koordinierende Aufgaben im Rahmen von Katalogisierungs- u. Forschungsprojekten
  • Verfassen von Texten für Öffentlichkeitsarbeit und Berichtswesen des Verbandes
  • Selbstständige Revisionstätigkeit des gesamten Bestandes der Dauerleihgaben im In- u. Ausland (Inventarabgleich, Kontaktpflege zu Leihnehmer*innen, Erstellung von Berichten)
  • Erstellung eines TMS-gestützten, standortbezogenen Arbeitsablaufs für die weitere Revisionsplanung
  • systematische Arbeit an externen Standorten zur Feststellung und Verbesserung der Leihbedingungen, Organisation von Objekttransporten sowie Administration der Leihverträge
  • kunstwissenschaftliche Bearbeitung und Dokumentation des Dauerleihgabenbestandes
  • Übernahme von Kuriertätigkeit und Führungen

ANFORDERUNGEN:

  • abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, vorzugsweise mit Schwerpunktsetzung auf der österreichischen Malerei des 17.-18. Jahrhunderts
  • Erfahrung in der praktischen Museumsarbeit, insbesondere im Umgang mit Gemälden
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse Fundierte MS Office Kenntnisse
  • Erfahrung mit der Museumsdatenbank TMS
  • Bereitschaft zur regelmäßigen Durchführung von Dienstreisen
  • Führerschein Klasse B
  • Genauigkeit und Organisationsstärke
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Verlässlichkeit

WIR BIETEN:

  • Gutes Arbeitsklima und ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • Eine besondere Arbeitsumgebung inmitten des Weltkulturerbes und spannender Sonderausstellungen
  • Vertragsbasis: 40 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Gleitzeit
  • Dienstort Wien
  • Entlohnung laut Kollektivvertrag KHM Entlohnungsschema A / Entl.Gr. 1a/ St. 1= € 2.926,07 brutto (14x jährlich)

Wenn Sie an dieser herausfordernden Position Interesse haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben bis spätestens 27. März 2020 ausschließlich per Mail an jobs@khm.at.

 

Für eine Anstellung zum ehestmöglichen Zeitpunkt suchen wir, der KHM-MUSEUMSVERBAND, eine*n

Sammlungsdirektor*in der Hofjagd- und Rüstkammer (Vollzeit)

In dieser Position sind Sie direkt der wissenschaftlichen Geschäftsführung unterstellt. Ihre Aufgaben im Allgemeinen sind Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Die Forschungsvorhaben werden nach Absprache mit der wissenschaftlichen Geschäftsführung umgesetzt. Außerdem ist die wissenschaftliche und organisatorische Betreuung der Sammlung ein wesentlicher Bestandteil dieser Führungsposition. Dazu kommt das Erweitern und Aktualisieren der Bestandsdokumentation sowie die Steuerung und Planung der konservatorischen Agenda für die Hofjagd- und Rüstkammer. Die sieben Mitarbeiter*innen der Sammlung, deren Dienst- und Fachaufsicht Sie übernehmen, unterstützen Sie dabei.

AUFGABEN:

  • Erarbeiten eines Forschungskonzepts ausgerichtet auf den Sammlungsbestand
  • Sammlungs- und projektspezifische wissenschaftliche Forschung sowie wissenschaftliche Weiterentwicklung und Spezialisierung auf Fachgebieten
  • Evaluierung und Begleitung der Forschungs- und Arbeitsvorhaben der Sammlung
  • Einwerben von Drittmitteln zur Durchführung der Forschungsvorhaben
  • Verantwortung für die wissenschaftliche Konzeption und Betreuung der Schausammlung
  • Vorschläge zum Ausbau der Sammlung, zu Schenkungen oder Ankäufen, Inventarisierung allfälliger Neuzugänge
  • Mitwirkung an einem Gesamtkonzept für die Sammlungen der Neuen Burg in Abstimmung mit der Geschäftsführung
  • Mitarbeit an der Entwicklung von Qualitätsstandards für die museale Präsentation der Sammlung
  • Mitarbeit an internationalen Ausstellungen
  • Ressourcen- und Budgetplanung, Ressourcenplanung für den Leihverkehr der Sammlung
  • Mitarbeit an Bergeplänen für die Sammlung
  • Vorträge vor Fachpublikum und auf Fachtagungen sowie wissenschaftliche Fachpublikationen
  • Erteilung von Auskünften über die Sammlungsgegenstände und die Sammlungsarchive

ANFORDERUNGEN:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Dissertation) im Fach Kunstgeschichte oder nächst verwandten Fächern
  • Hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse und nach Möglichkeit eine weitere für das Fach relevante Fremdsprache
  • Effizientes Arbeiten mit einschlägiger Software (Museumsdatenbanken)
  • mehrjährige Führungserfahrung im Museumsbereich
  • Spezifische Publikationstätigkeit
  • Erfahrung im Einwerben von Drittmitteln
  • Sicheres Auftreten im Umgang mit Sponsoren und Fachkolleg*innen
  • Flexibilität und Begeisterungsfähigkeit

WIR BIETEN:

  • Gutes Arbeitsklima und ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • Eine besondere Arbeitsumgebung inmitten des Weltkulturerbes und spannender Sonderausstellungen
  • Vertragsbasis: 40 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Gleitzeit
  • Dienstort Wien
  • Ein Bruttojahresgehalt in der Größenordnung von mindestens € 65.000,-

Wenn Sie an dieser herausfordernden Position Interesse haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben bis spätestens 02. März 2020 ausschließlich per Mail an eva.stiegler-wilfert@khm.at.

Die Museen des KHM-Museumsverbands, das Kunsthistorisches Museum Wien, das Weltmuseum Wien und das Theatermuseum Wien, zählen zu den namhaftesten Museen in Europa. Die Wiener Hofjagd- und Rüstkammer in der Neuen Burg zählt zu den weltbesten ihrer Art und ist die am besten dokumentierte höfische Rüstkammer. Der wachsende Gästezustrom aus lokalen und touristischen Märkten, die hohe eigenwirtschaftliche Quote sowie die Zufriedenheit aller Besuchergruppen wurzeln im unermüdlichen Einsatz und in den großartigen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KHM-Museumsverbands. Weitere Informationen zum Museumsverband als Arbeitgeber finden Sie hier.

 

Für eine Anstellung zum ehestmöglichen Zeitpunkt suchen wir, der KHM-MUSEUMSVERBAND, zur Verstärkung unseres Bereichs Ausstellungsmanagement eine*n

Projektleiter*in im Ausstellungsmanagement

Die Stelle einer Projektleitung im Ausstellungsmanagement des KHM-Museumsverbandes umfasst sämtliche organisatorischen und koordinierenden Aufgaben, die mit der Realisierung eines Ausstellungsprojektes zusammenhängen.

AUFGABEN:

  • Allgemeine organisatorische und koordinierende Aufgaben für die Umsetzung von Ausstellungsprojekten an den Standorten des KHM-Museumsverbandes und an externen Standorten (auch im Ausland)
  • Abwicklung des gesamten Leihverkehrs und der entsprechenden Korrespondenz mit den Leihgebern sowie Verhandlung der Leihbedingungen
  • Abwicklung der gesamten Projektorganisation inklusive Erstellung und Kontrolle von Zeitplänen sowie intensiver Kommunikation mit den Projektbeteiligten, Durchführung von Projektmeetings und entsprechende Protokollierung der Ergebnisse
  • Organisation und Koordination von Transporten inklusive Einholung und Prüfung von Angeboten
  • Klärung und Abwicklung der Bereiche Versicherung, Staatshaftung und Immunitäten
  • Mitwirkung bei der gestalterischen Umsetzung der Ausstellung insbesondere bei der Einholung von Angeboten von Gewerken und Kommunikation mit Architekt/Designer und Firmen sowie mit den jeweiligen Kuratoren und anderen am Projekt beteiligten Personen
  • In Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Abteilung „Recht“ Vorbereitung von Verträgen
  • Budgetäre Abwicklung von Ausstellungsprojekten von der ersten Kostenschätzung über die Kostenverfolgung und Projektabrechnung

ANFRODERUNGEN:

  • Abgeschlossene Ausbildung in einem kunst- bzw. kulturhistorischen Fachbereich bzw. in Museologie
  • Gute Allgemeinbildung und Fähigkeit zu mehrsprachiger Kommunikation (Englisch, Französisch und/oder Spanisch, Italienisch)
  • Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse sowie Kenntnisse im Versicherungswesen und Speditionsbereich
  • Sehr gute Kenntnisse in der elektronischen Kommunikation und Datenverarbeitung (insbesondere TMS Datenbank)
  • Erfahrung in der Organisation und Abwicklung von Ausstellungen und mehrjährige Praxis im Umgang mit Kunstwerken
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick
  • Eigenverantwortung und selbständiges Handeln
  • Flexibilität, Belastbarkeit und guter Umgang mit Termindruck
  • Loyalität und absolute Diskretion

WIR BIETEN:

  • Mitarbeit in einem engagierten, motivierten Team
  • Arbeitsumgebung inmitten des Weltkulturerbes und spannender Sonderausstellungen
  • Vollbeschäftigung mit 40 WSTD, 5 Arbeitstage, Gleitzeit in Wien
  • Gehalt laut Kollektivvertrag KHM, Entlohnungsschema A, Entlohnungsgruppe 1a, Entl. St. 1 = € 2.926,07 oder 1b, Entl. St. 1 = € 2.445,80 brutto (abhängig von der Ausbildung), 14 x jährlich (Vordienstzeitenanrechnung von Dienstzeiten in Museen bzw. Überzahlung ist möglich)

Wenn Sie an dieser abwechslungsreichen Position Interesse haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung inklusive Motivationsschreiben bis spätestens 16. März ausschließlich über das Bewerberportal von Stepstone unter: https://www.stepstone.at/stellenangebote--Projektleiterin-im-Ausstellungsmanagement-Wien-KHM-Museumsverband--519118-inline.html?rltr=1_1_25_dynrl_m_0_0_0. Wir bitten um Verständnis, dass wir keinen Auslagenersatz für Reisekosten oder Zeitversäumnis gewähren können.

 

Information
Bewerbungen inkl. Lebenslauf richten Sie bitte per E-Mail an:

KHM-Museumsverband
Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Personalmanagement
jobs@weltmuseumwien.at

Jahresbericht

Jahresbericht

Das Weltmuseum Wien veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht über seine umfangreichen Aktivitäten. Erfahren Sie mehr über die wissenschaftlichen Tätigkeiten unserer KuratorInnen und RestauratorInnen sowie über alle Ausstellungen des Jahres und lesen Sie nach, welche Projekte in den Bereichen Kulturvermittlung, Marketing, Sponsoring & Fundraising, aber auch im Verein der Weltmuseum Wien Friends umgesetzt wurden.

Jahresbericht 2018 (pdf, 4 MB)

Weltmuseum Wien

Jahresbericht 2017 (pdf, 6 MB)

Weltmuseum Wien

Jahresbericht 2016 (pdf, 5 MB)

Weltmuseum Wien

Jahresbericht 2015 (pdf, 8 MB)

Weltmuseum Wien

Presse

Presse

In unserem Pressebereich stehen Ihnen Pressetexte und Pressebilder für die aktuelle Berichterstattung über Sonderausstellungen und Projekte im Weltmuseum Wien kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kontakt
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Mag. Sarah Aistleitner
info.pr@weltmuseumwien.at
T +43 1 525 24 - 4021
oder +43 1 525 24 - 4025

 

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