Dejan Kaludjerović

Conversations

25. Oktober 2017 bis 30. September 2018
Dejan Kaludjerović (geboren in Belgrad, ehem. Jugoslawien) kreiert Zeichnungen, Gemälde, Installationen und entwickelt forschungsbasierte Projekte. Seine Installation unter dem Titel „Conversations“ ist eines dieser Projekte, das eine Art Übersicht seiner jahrelangen Forschungs- und Produktionsarbeit darstellt. Zwischen 2013 und 2017 interviewte Kaludjerović Kinder im Alter von 6-10 Jahren mit einer Reihe von einfachen, aber provokativen Fragen.

Über die Ausstellung

Über die Ausstellung

Jedes Interview fand im Kontext der Residenzen, die der Künstler in Russland, Aserbaidschan, Israel, im Iran und seinen „Heimatländern“ Österreich und Serbien hatte, statt. Diese Interviews wurden aufgezeichnet. Die zusammengetragenen Aufnahmen wurden dann in den Ausstellungen im jeweiligen Kontext als Klanginstallationen präsentiert. Für die Ausstellung im Weltmuseum Wien wurden diese Interviews neu zusammengefügt und bearbeitet, woraus eine Gesamtanalyse entstanden ist. Jedes Spiel, das der Künstler für jeden originalen Kontext erstellt hat (Sandkasten, Murmeln, Würfel usw.) wurde für diese Ausstellung neu kreiert. Das Ergebnis mündet in die Form eines beunruhigenden Spielplatzes mit einer Art unsichtbaren Performance.

Innerhalb einer Welle oft naiver Antworten in diesen Aufnahmen sind gelegentlich auch kuriose Absurditäten, witzige Ausbrüche, fürchterliche Grübeleien und absolute Tiefen der interviewten Kinder herauszuhören. Die ganze Arbeit basiert auf einer ungewöhnlichen soziologischen Forschung, die ganz offensichtlich zu keinen direkten oder pragmatischen Ergebnissen führt. 

Neben dem Ausstellungsraum mit der Installation ist auch eine Informationslounge zu finden, wo die aufgezeichneten Gespräche des Künstlers den Inhalt und den Anklang des Gesamtprojektes weiter ausführen.

Dejan Kaludjerović lebt und arbeitet in Wien.

Täglich außer Mittwoch
10 bis 18 Uhr

Freitag
bis 21 Uhr

Weltmuseum Wien

Heldenplatz
1010 Wien

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Ausstellungsfolder (pdf, 304 KB)
Obwohl dem Betrachter/der Betrachterin es zwar selbst überlassen ist, eigene Schlüsse zu ziehen, zeigt sich der Künstler besorgt über die Ursprünge des ideologischen, philosophischen und politischen Denkens, die sich innerhalb der unterschiedlichen Gemeinschaften und Kulturen manifestieren.  Diese Arbeit stellt diese Sorgen in einem offensichtlichen Rahmen der kindlichen Unschuld dar, indem es die familiären Symbole in Form eines größeren Spiegels des kollektiven Denkens neu verordnet.

Führung

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