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Bildung & Schule

Schule & Kindergarten Für alle Schultypen und -stufen

Sie möchten Ihrer Klasse den aktuellen Schulstoff noch spannender, nachhaltiger und lebendiger vermitteln, als es im Klassenzimmer möglich ist? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir bieten Workshops zu Sonderausstellungen und einzelnen Sammlungen, sowie zu sammlungsübergreifenden Themen aus der Dauerausstellung an. Und sollten Sie nicht zu uns ins Museum kommen können, kommen wir auch gerne zu Ihnen!

Die interaktiven Workshops verbinden spielerisch Wissensvermittlung mit einer Kreativphase im Kaleidoskop-Atelier. Alle Workshops sind in Deutsch oder Englisch buchbar.

Wir bitten um Buchung 2 Wochen im Voraus
Slots: 9.15 Uhr und 11.15 Uhr, Nachmittagstermine auf Anfrage.
Alle Workshops sind auf Deutsch und Englisch buchbar.

Fünf Kinder stehen um einen Tisch, auf dem farbiges Papier liegt. Sie lächeln und scheinen an einem kreativen Projekt zu arbeiten. Ein Junge hat den Finger an seine Lippen gelegt, während ein anderes Kind aufgeregt gestikuliert. Die Atmosphäre ist fröhlich und beschäftigts.
© Lukas Beck/Kultur für Kinder

Programme für Kinder & Schüler*innen Führungen & Workshops

Eine Szene mit einem Reiter auf einem Pferd, umgeben von einem bunten Vogel, einem Tiger und einem großen Tier mit einer Schildkröte auf dem Rücken. Im Hintergrund sind Landschaftselemente und menschliche Figuren sichtbar. Die Farben sind lebhaft und folkloristisch.

Wir bieten Führungen & Workshops zu den Sonderausstellungen sowie zur Dauerausstellung in Deutsch und Englisch an. Die Führungen dauern in der Regel 45 Minuten, auf Wunsch auch länger. Die Dauer der Workshops ist je nach Altersgruppe und Thema unterschiedlich.

Preis pro Workshop
Dauer: 90 Min.
Preis: bis 32 Personen € 120 
Eintritt: für Schüler*innen unter 19 Jahren und 2 begleitende Pädagog*innen pro Gruppe frei

Jetzt buchen

Kontakt
kulturvermittlung@weltmuseumwien.at
oder +43 1 534 30 – 5150 (Mo – Fr, 9 – 13 Uhr)

Kindergarten und Vorschule

60 Minuten
In allen Räumen möglich
Kura Kura, die Museumsschildkröte, führt euch zu ihren Lieblingsobjekten

 Kura Kura ist zwar nicht die Schnellste, aber schon viel herumgekommen! Sie war schon in allen Ecken der Welt zu Besuch und hat dabei viele spannende Tiere, Menschen und Dinge kennengelernt, von denen sie spannende Geschichten zu erzählen weiß. Im Museum kennt sie sich sehr gut aus und am liebsten zeigt sie euch lustige, wertvolle und seltsame Dinge, die WissenschaftlerInnen, Reisende oder SammlerInnen von weit her nach Wien gebracht haben. Lernt mit ihr das Weltmuseum Wien und viele Geschichten kennen.

60 Minuten
Mesoamerika und Ozeanien
Feder, Feder in meiner Hand, was ist das Wertvollste im ganzen Land?

In diesem Programm hört ihr aufregende Geschichten über wertvolle Dinge und Kunstwerke aus Federn, die Menschen in Mexiko oder auf Hawaii oder Neuseeland vor langer Zeit erschaffen haben. Ein altmexikanischer Schlangenvogel und der Maori Gott Maui führen euch in die Welt der Vögel. Mit Federn gestaltet ihr gemeinsam eure eigenen gefiederten Begleiter*innen.

60 Minuten
Meso- und Nordamerika
Adler, Schlangen und Donnervögel

Habt ihr schon mal von Tenochtitlan, der Hauptstadt der Azteken im heutigen Mexiko, gehört? Kennt ihr den Vogel, der Blitze und Donner auf die Erde schicken kann? Und wer bringt eigentlich das Licht in die Welt? Das und mehr erfahrt ihr in spannenden Geschichten aus Meso- und Nordamerika. Im Anschluss gestalten wir einen besonderen Anhänger aus Perlen und Federn, der euch lange begleiten wird!

60 Minuten
Südsee
Der Junge und der Orangenbaumgeist

Die Geschichte führt uns in die Südsee. Ihr hört, wie ein Junge mithilfe des Orangenbaumgeistes die längste Muschelkette der Welt bekommt und so zum Anführer wird. Bei einem Tauschspiel mit Muscheln schauen wir uns Haifischzähne, Wahlzähne, Baumläuferfedern und andere Naturmaterialien genauer an und suchen gemeinsam Dinge aus diesen seltenen Materialien im Saal. Im Anschluss machen wir eine Kette mit einem Hei-Tiki, einem Glücksbringer der neuseeländischen Maori.

60 Minuten
Indonesien
Märchen aus Bali

Kennt ihr die aufregenden Märchen aus Bali? Und die prächtigen Batik-Stoffe aus Java? Kommt mit auf eine interessante Reise zu den beiden indonesischen Inseln Bali und Java! Gemeinsam entschlüsseln wir geheime, verbotene und versteckte Muster und Symbole in Stoffen. Auch schräge Figuren aus dem indonesischen Puppentheater haben uns einiges zu berichten. In unserem Atelier gestalten wir anschließend eine eigene Wayang Kulit-Schattenfigur!

60 Minuten
In allen Räumen möglich
Rund um die Feuerstelle

Menschen auf der ganzen Welt sitzen seit jeher gerne am Feuer und erzählen sich Geschichten. Ihr auch? Wir gestalten unsere eigene Feuerstelle und lauschen bewegenden und lehrreichen Geschichten aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Reiseroute ist jeden Tag anders. Dabei erfahren die Kinder spielerisch Neues!

Schulprogramme bis zur 6. Schulstufe

90 Minuten
In allen Räumen möglich
Geschichten aus aller Welt

Auf dieser spannenden Reise durch das Weltmuseum Wien begleiten euch Erzählungen aus aller Welt, zahlreiche Tastobjekte und überraschende Objekte. Vielleicht treffen wir auf hawaiianische Gottheiten, sehen edle Kleidungsstücke aus Äthiopien, bewundern Schwerter der Samurai oder bestaunen den prächtigen Federkopfschmuck der Azteken. Die Reiseroute ist jeden Tag anders und gerne berücksichtigen wir dabei Wünsche. Eure selbst gestaltete Postkarte wird euch an die Geschichten und Begegnungen erinnern.

90 Minuten
In allen Räumen möglich
Des Kaisers neue Kleider

Die Geschichte vom Kaiser, der schöne Kleider so sehr liebte, dass er sich jede Stunde umzog, begleitet uns bei diesem lebhaften Rundgang durchs Museum. Wir bestaunen edle Kleidungsstücke aus Samt, Seide und Löwenmähne von Kaiser Menelik aus Äthiopien, Hemden aus Büffelfell, Jacken aus Robbendarm aus Nordamerika, bunte symbolreiche Blusen, gewebt von Frauen aus Mexiko und eine Samurai-Rüstung aus Japan. Die vielen unterschiedlichen Materialien, Stile und Symbole inspirieren euch hoffentlich zu eigenen Entwürfen!

90 Minuten
Brasilien, Mesoamerika, In eine neue Welt, Südsee
Die Frage nach dem Ursprung der Welt

Wie ist die Welt und wie ist das Leben auf der Erde entstanden? War es der Urknall? Wurde die Welt von einer oder mehreren Gottheiten erschaffen oder von einer rauchenden Urmutter? Wir hören Geschichten und Mythen über die Entstehung des Lebens auf der Erde, wie sie die Maori in Neuseeland, die Haida in Nordamerika oder die Tukano in Brasilien erzählen. Danach könnt ihr alle gemeinsam auf einem großen Bogen Papier ein neues Universum entstehen lassen.

90 Minuten
Nordamerika, Mesoamerika
Geschichten aus Meso- und Nordamerika

Welches Kleidungsstück ist aus Darm von Meeressäugetieren gemacht? Welche Gottheit hat den Körper einer Schlange und Federn wie ein Vogel? Ihr hört alte und neue Geschichten aus Meso- und Nordamerika. Dabei erfahrt ihr Spannendes über die Menschen, die dort lebten und leben. Danach könnt ihr ein persönliches Kraft- oder Göttersymbol gestalten!

90 Minuten
In allen Räumen möglich
Körperkult aus aller Welt

Wie finden wir uns selbst schön? Welche Schönheitsideale kennen wir und wie wandeln sich diese? Was sagt der Ring am Finger oder die Tätowierung am Kinn über jemanden aus? Auf unserer Reise durchs Museum erfahrt ihr, wie Menschen verschiedener Gesellschaften ihren Körper dekorieren, schmücken und verändern; denn Gewand, Perlen und Körperbemalung sagen viel über uns aus. Am Schluss hast du die Gelegenheit, deinen eigenen Upcycling-Schmuck aus selbstgedrehten Papierperlen zu kreieren!

90 Minuten
Himalaya, China, Japan, Brasilien
Auf den Spuren von Buddha

Siddhartha Gautama, der historische Begründer des Buddhismus, wuchs als Prinz in einem Fürstentum im Norden Indiens auf. Nachdem wir seine Geschichte gehört haben, folgen wir den Spuren Buddhas nach China, Japan und Brasilien. Tibetische Mönche gestalten in ihren buddhistischen Klöstern faszinierende Sandmandalas. Davon inspiriert, entwerft ihr in kleinen Gruppen euer eigenes gemaltes Mandala.

2 Stunden
Ein Bild von Afrika – ”Made in Europe”

Was weißt du über den afrikanischen Kontinent und woher kommt dieses Wissen? Stimmen die Bilder, die in unseren Köpfen existieren und werden diese der Vielseitigkeit und Diversität der zahlreichen Länder Afrikas gerecht? In diesem Workshop wollen wir das europäische Afrikabild unter die Lupe nehmen und neue Einblicke und Perspektiven eröffnen. 

Gefördert von:
 Logo Zukunftsfonds der Republik Österreich

90 Minuten
Weihnachtsspecial: Was hat der lachende Buddha mit dem Nikolaus gemeinsam?

Die Legende vom lachenden Buddha basiert auf der Geschichte eines Mönches, der vor tausend Jahren in China lebte. Sein chinesischer Name „Budai“ bedeutet Stoffsack und nimmt Bezug auf die Legende nach der der Mönch immer einen Stoffsack bei sich getragen haben soll. Auf unserem Rundgang erfahrt ihr, was es mit dem Sack auf sich hat, warum der dicke Buddha immer so viel gelacht hat und was er und Nikolaus gemeinsam haben.

Schulprogramme 4. bis 8. Schulstufe

90 Minuten
Es geht um die Welt

Was haben Sojabohnen aus Japan, Vogelfedern aus Neuseeland und ein Holzschemel aus dem Amazonas mit dem Verschwinden von Bienen zu tun? Alle diese Objekte erzählen von unserem Umgang mit Tieren und Pflanzen, der leider oft von Zerstörung geprägt ist.

Bei diesem Workshop überlegen wir uns gemeinsam, wie wir respektvoll mit Pflanzen, Tieren und unserem gesamten Lebensraum umgehen können.

Der Workshop dient als Anregung, um sich auf das Thema Klimawandel und Naturschutz annähern und dann weiterzuforschen.

Schulprogramme ab der 7. Schulstufe

90 oder 120 Minuten
In allen Räumen möglich
Kolonialismus damals und heute

Kolonialismus – Provenienz – Raubkunst – Rassismus – Ethnologie – Rückgabeforderungen

Über historische und gegenwärtige Geschichten aus verschiedenen Ländern nähern wir uns den Themen Kolonialismus und Neokolonialismus an. Mit diversen Perspektiven versuchen wir, Zerrbilder und Rassismen der Vergangenheit aufzuzeigen und in Bezug auf die Gegenwart zu reflektieren. In interaktiven Stationen nähern wir uns diesem komplexen Thema an. 

90 Minuten
In allen Räumen möglich
Menschen und Objekte auf Wanderschaft

Migration – Globalisierung – Austausch – Mehrsprachigkeit – Objektgeschichten

Menschen und Objekte sind von jeher auf Wanderschaft. Welche Geschichten bringen weitgereiste Objekte mit nach Wien? Woher und wie sind sie hierhergekommen? Unzählige Gründe treiben Menschen dazu, ihr Land zu verlassen. Neben Menschen wandern auch Objekte, Erfindungen, Ideen und Ansichten. Dieser Rundgang beschäftigt sich mit dem Thema Wanderschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaften der Gegenwart.

90 Minuten
In allen Räumen möglich
Vielfalt im Spiegel: Körpergestaltung im Fokus

Schönheitsideale – Identität – Ethnizität – Rituale – Handwerk

Der Mensch gestaltet seinen Körper auf vielfältige Art – um der Schönheit willen, für bestimmte Rituale, aufgrund klimatischer Umstände, um Macht auszudrücken oder Schmerz und Angst zu bewältigen. In den verschiedenen Räumen der Schausammlung setzen wir uns mit Kleidung, Schmuckstücken sowie Objekten, die in Zusammenhang mit Tätowierung und Körperbemalung stehen, auseinander.

90 Minuten
Meso- und Nordamerika
Es gibt uns noch

Identität – Rassismus – Kolonialismus – Diversität – Repräsentation

Die Begegnung von Amerika und Europa führte für viele BewohnerInnen Amerikas zum Verlust von Leben, Land, Ressourcen und Lebensweisen. Doch einige Traditionen blieben erhalten und formten – und formen – die Neue Welt mit. Der amerikanische Kontinent wurde systematisch von europäischen Großmächten und deren EntdeckerInnen erforscht und gleichzeitig unterjocht, kategorisiert und zerrissen. Ikonen der Alten und Neuen Welt Amerikas beeinflussen einander heute wechselseitig zu einer identitätsstiftenden Formensprache. Davon inspiriert, entwerft ihr in Kleingruppen ein eigenes verbindendes Logo.

90 Minuten
Himalaya, China, Japan, Brasilien
Auf den Spuren von Buddha

Religion – Synkretismus – Spiritualität – Südostasien – Buddhismus

Was wisst ihr über den Buddhismus? Wo finden wir die buddhistische Lehre? Wie unterschiedlich wird sie praktiziert? Lernt die Legende um Buddhas Leben kennen und erfahrt mehr über den Buddhismus! Wie gestaltet sich der Alltag in einem buddhistischen Dorf im Himalaya? Welche Rolle spielen neben Buddha auch zornige GötteInnen und SchamanInnen in den heiligen Bergen? Erkundet mit uns die verschiedenen Lebenssituationen der BergbewohnerInnen, die sich zwischen Yakmilch und Butterquirl abspielen. Bei der Gestaltung eines Mandalas bekommt ihr einen Eindruck von der Kunst der Meditation tibetischer Mönche.

1,5 oder 2 Stunden
Schreibwerkstatt

Sprachförderung – Förderung der Kommunikationsfähigkeit – Kreativität

Im Depot des Weltmuseum Wien sind etwa 200.000 Objekte aufbewahrt. Nur wenige davon sind in der Schausammlung des Weltmuseums Wien ausgestellt. Sie alle, haben eigene Geschichte zu erzählen. Bei diesem Workshop sind die SchülerInnen dazu eingeladen, eigene Objektgeschichten entstehen zu lassen und sie mit der Gruppe auszutauschen. Alle Sprachen sind dabei herzlich willkommen!

Workshops zur Sprachförderung

Sprache spielend begreifen (DaF/DaZ) 

Ziel der Workshops zur Sprachförderung ist es, Deutschlernende zu unterstützen und einen wertschätzenden Umgang mit Mehrsprachigkeit zu fördern. Sowohl Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen!

Das Sprachförderzentrum Wien ist Kooperationspartner dieser beiden Angebote. So Sie sich für einen Museumsbesuch mit Schüler*innen einer Deutschförderklasse oder eines Deutschförderkurses anmelden, erhalten Sie pro Schüler*in € 2 Ermäßigung.

Dem Verein Weltmuseum Wien Friends ist Sprachförderung ein besonders Anliegen. Neben dem Sprachencafé, das jeden zweiten Montag im Museum stattfindet, unterstützen sie die Workshops zur Sprachförderung.

für Kinder von 6 bis 10 Jahren
DaZ-Workshop ab A1-Deutschniveau
Von Federn, Muscheln und Hundezähnen

Auf dieser spannenden Reise durch das Weltmuseum Wien begleiten euch Erzählungen aus aller Welt, zahlreiche Tastobjekte und überraschende Objekte. Vielleicht treffen wir auf hawaiianische Gottheiten, sehen edle Kleidungsstücke aus Äthiopien, bewundern Schwerter der Samurai oder bestaunen den prächtigen Federkopfschmuck der Azteken. Die Reiseroute ist jeden Tag anders und gerne berücksichtigen wir dabei Wünsche. Eure selbst gestaltete Postkarte wird euch an die Geschichten und Begegnungen erinnern.

für Kinder von 10 bis 15 Jahren
DaZ-Workshop ab A1-Deutschniveau
Federkopfschmuck und Seeohrschnecke

Wie fühlt sich eine Seeohrschnecke an? Wer trägt einen Federkopfschmuck? Wie riechen Orangenbaumblüten? Diese Fragen gehen wir nach und lernen dabei die Museumsobjekte und neue Wörter kennen. Dabei entsteht ein Memory mit den neu gelernten Begriffen!

für Kinder von 6 bis 12 Jahren
DaZ-Workshop ab A2-Deutschniveau und
für Schüler*innen, die von einem
sprachlich sensiblen Zugang profitieren
Des Kaisers neue Kleider

Der Workshop kann auch als einfache Sprache Ablauf gebucht werden.

Des Kaisers neue Kleider ist ein bekanntes Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Geschichte vom Kaiser, der schöne Kleider so sehr liebte, dass er sich jede Stunde umzog, begleitet uns bei diesem lebhaften Rundgang durchs Weltmuseum Wien. Wir hören die Geschichte und bestaunen dabei edle Kleidungsstücke aus Samt, Seide und Löwenmähne aus Äthiopien, bunte symbolreiche Frauengewänder, gewebt von Frauen aus Mexiko und ein chinesisches Kaisergewand aus Seide. Die vielen unterschiedlichen Materialien und Stile inspirieren euch hoffentlich zu eigenen Entwürfen!

Workshops für Spanischlernende 

Die interaktiven Workshops verbinden spielerisch Wissensvermittlung mit einer Kreativphase im Kaleidoskop-Atelier. 

Auf Deutsch und Spanisch gemischt oder nur auf Spanisch buchbar.

für Jugendliche ab 13 Jahren
Mesoamerika und Sonderausstellung
De Oro, Plumas y Calaveras – Historias de América Latina

En este taller exploraremos la herencias culturales de Latinoamérica y cómo se han adaptado  a la sociedades de hoy en día. El programa es interactivo y cuenta con  objetos que estarán a disposición de los estudiantes para que los puedan tocar.
Veremos  valiosos objetos de nuestra colección que ilustran las tradiciones del pasado y presente, como plumería, blusas tejidas y calaveras del Día de Muertos.

Más de calacas, catrinas y calaveras: a principios de octubre, noviembre  nos enfocaremos en el Día de Muertos (Es posible tener este mismo enfoque en el programa hispanohablante). Nos sumergiremos profundamente en esta importante fiesta mexicana de raíces coloniales.  Conoceremos diferentes tradiciones y prácticas culturales y al final realizaremos un ejercicio creativo en grupos, donde escribiremos nuestra propia calaverita literaria.

Workshops zu Sonderausstellungen

Eine Frau mit langen, dunklen Haaren sitzt auf einem Tisch. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und lächelt leicht. Im Hintergrund sind kunstvolle Schatten von traditionellen Mustern zu sehen, die eine kulturelle Atmosphäre schaffen.
bis 25. Mai 2026
Indah Arsyad. The Ultimate Breath

Die raumgreifende Installation der Künstlerin Indah Arsyad thematisiert das Zusammenspiel von Menschen, Natur und Technologie im Kontext von Klimawandel und Umweltverschmutzung. Zeichnungen und Symbole aus dem traditionellen indonesischen Wayang-Kulit-Schattenspiel, Echtzeitdaten zur Flussverschmutzung in Indonesien und digitale Mikroskop-Aufnahmen von Phytoplankton aus belastetem Wasser sind zu einem visuellen Erzählstrang verwoben. Atemgeräusche, ein Metallgong, der einen Ton gibt, wenn die Echtzeit-Daten der Wasserwerte eine bestimmte Marke überschreiten, sowie Dialoge und Gesänge aus dem Schattenspiel erweitern die Installation akustisch.

Themen für den Unterreicht: Umweltschutz mit dem Fokus auf Wasser und Luft, Klimawandel, Technologie, kulturelle Identität und Spiritualität, globale Umweltverantwortung, Nachhaltigkeit

Diese Programme können mit einer Station in der Ausstellung gebucht werden:
3 bis 6 Jahre
Kura Kura, die Museumsschildkröte, führt euch zu ihren Lieblingsobjekten

7 bis 12 Jahre
Geschichten aus aller Welt

10 bis 14 Jahre
Es geht um die Welt

Das Bild zeigt eine historische Fotografie eines Mannes neben einem großen Joshua-Baum in einer Wüstenlandschaft. Im Vordergrund befindet sich eine Sammlung von Kaktus-Proben in einem Rahmen, die verschiedene Formen und Stacheln aufweisen.
bis 25. Mai 2026
Kolonialismus am Fensterbrett

Pflanzen auf Reisen – Von der Wüste ins Wohnzimmer
Workshop für Kinder (3 – 6 Jahre)

Kommt mit auf eine spannende Reise in die Welt der Zimmerpflanzen! Gemeinsam schauen wir uns echte Pflanzen an, die von ganz weit herkommen – aus üppigen Regenwäldern, heißen Wüsten und trockenen Steppen. Wir entdecken, wie Menschen verschiedenste Pflanzen schon seit sehr langer Zeit kennen und nutzen – zum Heilen, zum Essen oder für besondere Anlässe.

Wir hören eine Geschichte über einen Kaktus und die Liebe. Und zum Schluss werden wir kreativ: Wir malen unseren eigenen kleinen grünen Kaktus.

Unsere grünen Freunde – Zimmerpflanzen erzählen Geschichten
Workshop für Schüler*innen (7 – 12 Jahre)

In diesem interaktiven Workshop gehen wir der Frage nach, wie Pflanzen von üppigen Regenwäldern, heißen Wüsten und trockenen Steppen ihren Weg in unsere Wohnzimmer gefunden haben. Woher kommen beliebte Zimmerpflanzen wie das Usambaraveilchen oder die Birkenfeige ursprünglich und wie reisten sie um die Welt? Wir erfahren, welches Wissen indigene Gemeinschaften über die Heilkraft und Bedeutung dieser Pflanzen bewahrt haben, und warum unsere grünen Mitbewohner weit mehr sind als nur Dekoration. Zum Schluss gestalten wir unseren eigenen kleinen Kaktus.

Eine futuristische, vogelähnliche Skulptur steht auf einem Ständer in einem weiten Feld. Das Kunstwerk hat eine graue, metallische Rückseite und ist mit einem gefiederten, blattartigen Material bedeckt, das grünlich und braun ist. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken.
3. März bis 16. August 2026
SUPERFLUX. The Craftocene

Workshop für Kinder (7-12 Jahre)
Workshop für Kinder (ab 13 Jahren)

Die Ausstellung von Superflux beschäftig sich mit spekulativen Zukunftsversionen und damit, wie wir mit der Erde umgehen. Müssen wir so viel kaufen und wegwerfen oder könnten wir Dinge wieder selber machen und reparieren? Für so eine Zukunft haben die Künster*innen das Wort „Craftocene“ erfunden, eine Zeit in dem Menschen das Handwerk mit nachhaltigem Material wieder kultivieren. Ein großer Tisch in der Ausstellung ist für ein Gastmahl für Menschen, Tiere und einen Pilz gedeckt. Die Schüler*innen schlüpfen in die Rollen der Gäste und stellen sich eine Zukunft vor, in der Menschen, Tiere und Pflanzen als gleichberechtigte Partner*innen interagieren. Was für eine Welt würde entstehen?

Station in regulären Workshops:
Eine Station mit Rollenspiel in der Ausstellung Superflux kann auf Wunsch zu allen Workshops ab 7 Jahren dazu gebucht werden.

Schulprojekte in Zusammenarbeit mit dem Weltmuseum Wien

Die folgenden Schulprojekte fanden in Zusammenarbeit mit dem Weltmuseum Wien statt.

Sollten Sie an einer ähnlichen Zusammenarbeit interessiert sein, kontaktieren Sie uns gerne unter: mela.maresch@weltmuseumwien.at

Nowruz bedeutet auf Persisch „Neuer Tag“ und steht für den ersten Tag des Frühlings, dem erneuten Erwachen der Natur. Dabei blickt das Fest auf eine lange Tradition zurück – seit über 3000 Jahren wird es in West- und Zentralasien begangen. Gefeiert wird daher heutzutage nicht nur im Iran, sondern auch in Afghanistan, in den kurdischen Regionen des Iraks und der Türkei, in Teilen des Balkans, Zentralasiens und des Kaukasus sowie in den zahlreichen Diaspora-Communities. Weltweit sind es über 300 Millionen Menschen, die diesen Tag auf eine besondere Art und Weise begehen.

Auch in Wien gibt es zahlreiche Menschen, die Nowruz feiern. Bei diesem Projekt soll diesem Umstand Rechnung getragen werden – durch kulturelle Wertschätzung, das Feiern von Diversität und als eine großartige Möglichkeit zum kulturellen Austausch.

Die Schüler*innen der MS Schoppenhauerstraße erhielten in diesem Projekt die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Traditionen, Geschichten und Bräuchen zum Frühlingsbeginn zu ergründen.

Zunächst standen eine erste Auseinandersetzung und ein Kennenlernen mit dem Museum und seiner Sammlung im Vordergrund. Schüler*innen wurden zu Forschenden, indem sie Objekte aus Nordafrika, West- und Zentralasien genauer untersuchten. Beim zweiten Treffen wurden diese Erkundungen in weiteren Räumen fortgesetzt. Ausgewählte Exponate der Sammlung und Hands-On-Objekte der Kulturvermittlung luden zum Austausch über unterschiedliche Frühlingstraditionen ein. Dabei wurden die Schüler*innen eingeladen, über Bräuche zu erzählen, die sie selbst aus ihren Familien kennen.  

Sie stellten zum Beispiel die Čimburijada, ein bosnisches Fest der Rühreier, vor und das Zuckerfest, das am Ende des Ramadan gefeiert wird und in den letzten Jahren ebenfalls im Frühling stattfand. Darüber hinaus wurde das indische Frühlingsfest Holi erwähnt, bei dem man sich bei ausgelassener Feier mit bunten Farben bewirft. Auch Nowruz wurde bereits bei dieser freien Assoziationsübung thematisiert und von unterschiedlichen iranischen und afghanischen Bräuchen erzählt.

In weiterer Folge gingen wir gemeinsam dem historischen und mythologischen Ursprung des Nowruzfests nach. Die Legende vom Schmied Kaveh, der den bösen König Zahak besiegte und somit den Frühling einleitete, wurde von den Schüler*innen schauspielerisch dargestellt.

In der letzten Einheit erstellten wir gemeinsam einen Gabentisch für Nowruz mit Gegenständen, die Gutes für das neue Jahr verheißen. Im Zuge kreativer Arbeiten wurden anschließend ein bunt bemalter Topf für Kresse als Zeichen des Frühlingserwachens gestaltet und Collagen, in denen die Schüler*innen eigene Symbole für ihre persönlichen Wünsche fanden.

Cristina-Estera Klein und Asiye Yildiz, Kulturvermittlerinnen Weltmuseum Wien

Logo von OEAD: Zwei horizontale rote Linien über dem Schriftzug

Das Projekt fand am 24. und 25. Juni im Museum statt und verfolgte das Ziel, den Kindern ihre Position in der Gesellschaft bewusst zu machen und kulturelle sowie sprachliche Vielfalt zu fördern. Am ersten Tag erzählten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte ihres Namens, definierten Begriffe wie Diskriminierung und Rassismus, schrieben ihre Gedanken dazu auf und lasen Auszüge aus Alice Hasters’ Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen. Mit Methoden wie dem Diskriminierungsrad und dem Privilege Walk wurden gesellschaftliche Machtverhältnisse und Diskriminierungsformen verdeutlicht. Eine Museumstour setzte Schwerpunkte auf Kolonialismus und Migration. Im Musikworkshop bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Texte von Mona Haydar, Ebow, Eshref und EsRap.

Am zweiten Tag fand ein Schreibworkshop statt, in dem Methoden der Surrealisten wie automatisches Schreiben und Sätze beenden angewendet wurden. Anschließend wurde das Gedicht Mein Name ist Ausländer von Semra Ertan in verschiedene Sprachen übersetzt und vorgetragen: Arabisch, Persisch, Ungarisch, Russisch, Englisch, Französisch, Latein, Türkisch und Deutsch. Dies war ein Highlight, da viele Kinder ihre Erstsprache erstmals im schulischen Kontext nutzen konnten. Die Übersetzungen werden bald auf der Homepage des Weltmuseums Wien veröffentlicht.

Neslihan Yakut und Asiye Yildiz, Kulturvermittlerinnen Weltmuseum Wien

Logo von OEAD: Zwei horizontale rote Linien über dem Schriftzug

„Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, viel mehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet.“ (Viktor Frankl)

In diesem Sinne hat eine Schulklasse der Rahlgasse (6. Oberstufe) anlässlich des „Black-History-Month“ im Februar 2023 konstruktive Wege zur Überwindung von Rassismen in Richtung Menschlichkeit erforscht. Anhand von im Weltmuseum Wien exponierten Geschichte(n) aus Regionen Amerikas, Afrikas und Ozeaniens, sowie deren Bezug zum Europa und Österreich der Gegenwart, diskutierte die Gruppe Modelle für gelebte kulturelle Vielfalt als Ausdruck von Menschlichkeit.

Durch bewusstes Durchbrechen von schwarz-weißen Denkmustern, sollte das Projekt einen positiven Beitrag für neue geistige und materielle Lebensräume liefern. Unterschiede konnten so als Bereicherung für ein besseres Miteinander definiert werden. Dabei wurden zunächst philosophische Konzepte und Definitionen zum Begriff des Menschen und der Menschenwürde diskutiert. So konnten die Jugendlichen Wege des Menschseins und der Menschlichkeit aufgreifen und kreativ weiterführen. Dies geschah im Rahmen von Schreibateliers, Rollenspielen und Diskussionsrunden. Das Endergebnis stellt sich in Form des selbst verfassten, mehrsprachigen Raps "What is Human" dar, in dem die Schulklasse eine „black and white history“ versuchsweise in eine farben- und hoffnungsfrohe Zukunft überleiten lässt. Der Rap soll nach Schulstart im September 2023 als Flashmob in der Säulenhalle des Weltmuseums aufgeführt werden. Eine schriftliche Version sowie eine Audio-Datei werden zudem auf der Website des Weltmuseum Wien veröffentlicht.

Logo von OEAD: Zwei horizontale rote Linien über dem Schriftzug

Wir haben vom OeAD ein Projekt im Rahmen von Culture Connected gefördert bekommen.

https://oead.at/de/schule/kulturvermittlung-mit-schulen/ausschreibungen/culture-connected-kooperation-zwischen-schulen-und-kulturpartnern

In Kooperation mit dem Evangelisches Realgymnasium Donaustadt und der Klasse 7AG beschäftigen wir uns in diesem Sommersemester 2022 mit dem Thema „Was hat das mit mir zu tun? Rassismus und Kolonialismus – Damals und Heute.“

Anlässlich der Ausstellungen und der Schausammlung des Museums, sowie im Schulunterricht, setzen sich Schüler*innen mit den Themen Rassismus und (Neo)Kolonialismus auseinander.

Ausgehend von Alltagserfahrungen der Schüler*innen werden sie für diese Themen sensibilisiert. Dabei erarbeiten sie sich anhand der Themen und Objekte im Museum, wie Rassismus historisch erschaffen wurde, wie Kolonialismus und Rassismus zusammenhängen und welche Einflüsse es auf das Heute und den Alltag der Schüler*innen hat.

Ziel ist die Entwicklung eines eigenen Workshops im Museum, von Schüler*innen für Schüler*innen, anhand kreativer Methoden und Praktiken und der Nutzung analoger und digitaler Medien.

In der Schule liegt in Schulfach Internationale Entwicklung der Schwerpunkt auf Kolonialismus und Rassismus. Die Zeit wird für Recherchen und kreatives Erarbeiten der Inhalte genutzt.

Auch wird in der Umgebung der SchülerInnen, etwa in der Schule, Aufmerksamkeit für das Thema generiert. Wie etwa am Internationalen Tag gegen Rassismus:

Die Klasse 7AG hat am 21.03., am Internationalen Tag gegen Rassismus, dieses Foto in der Schule organisiert. Es wurde auf verschiedenen Social Media Kanälen gepostet.

https://www.facebook.com/WeltMuseumWien/photos/a.489250564474039/5084928038239579/

Foto © Stefanie Liener

Das Projekt im August 2022 im Weltmuseum Wien war eine Kooperation mit dem OeAD als finanziellem Sponsor für die Kulturvermittlung und der Firma Kapsch Partner Solutions GmbH, die 18 Lehrlinge für die Projekttage ins Weltmuseum Wien kommen ließ.

Logo von OEAD: Zwei horizontale rote Linien über dem Schriftzug
Logo der Firma Kapsch mit dem Schriftzug
Eine geschwungene Linie, die in der Mitte einen Bogen bildet und sich an beiden Enden nach oben wendet. Die Darstellung vermittelt eine organische, fließende Bewegung, die an natürliche Formen erinnert.

Über das Projekt 
„Science_Fictions_and_Global_Futures“, einer Ausstellung, die für das Frühjahr 2023 im Weltmuseum Wien in Planung ist. Die Schausammlung des Museums war der Ort der Durchführung.

Die Lehrlinge wurden mit unterschiedlichen Methoden und Fragen an das Thema Science-Fiction und an die Auseinandersetzung mit den Objekten in der Dauerausstellung herangeführt.

Fragen, denen wir gemeinsam nachgingen, waren: Wie soll euer Leben in 20 Jahren aussehen? 1.000 Jahre in die Zukunft: Was gibt es in dieser Welt? Wie sehen eure Held*innen der Zukunft aus und was müssen sie können? Was sind eure Ängste und Befürchtungen für die Zukunft? Welche Möglichkeiten haben wir, die Welt zu retten?  

Nach dem kreativen praktischen Teil entstanden in Kleingruppen vier Zukunfts- und Objektgeschichten, die hier gemeinsam mit Fotos des Kreativprozesses veröffentlicht sind. Der Auftrag für die Geschichten lautete: Ihr habt eine schreckliche Welt und eine ideale Welt erfunden. Wer kann die schreckliche Welt retten, damit eine ideale Welt entsteht? Sucht euch einen Helden/eine Heldin aus oder arbeitet mit allen Held*innen zusammen. Welche Rolle spielt das Objekt, das ihr euch aus der Schausammlung ausgewählt habt…

Eine Gruppe von jungen Menschen sitzt und steht in einem hellen Raum mit gelben und grauen Wänden. Sie lächeln und posieren, einige halten Bilder in den Händen. Die Atmosphäre wirkt freundlich und gemeinschaftlich.

1. Frauenkeramik und Rahmentrommel 
Wie heißt das Objekt?
Frauenkeramik und Rahmentrommel für Frauen

In welchem Raum ist es?
Aus Afghanistan

Woher kommt das Objekt?
Aus Afghanistan

Warum hast du das Objekt ausgewählt?
Weil ich es kenne und ich hätte es geliebt, es zu spielen oder darauf zu schlagen.

Geschichte zur Rahmentrommel
Dieses Instrument ist sehr bekannt in Afghanistan. Alle lieben den Klang. Und das spielt man in mancher Musik mit der Rubab.

Frauenkeramik ist auch sehr bekannt. Damals hatte man damit Wasser geholt. Das wurde zuerst in Badakhshan im Nordosten von Hand gemacht bei den Firezkerhi.

Science-Fiction-Geschichte zur Rahmentrommel
Wir waren schwimmen und wir wurden bewusstlos. Als wir wach wurden, befanden wir uns im 3. Jahrtausend und die Welt war eine einzige Katastrophe. Wir haben entschieden, die Welt zu retten.

Venom ist verliebt in Eila. Paela Singh und Rose und Eila trennen sich von Venom und suchen nach einem magischen Instrument, damit sie mit dem die Welt retten. Venom sucht nach Wasser. Er findet einen falschen Ort, einen Vulkan und stirbt. Paela und Rose und Eila finden das magische Instrument und spielen es. Der Wind, der aus dem Instrument kommt, rettet die Welt. Eila ist traurig wegen Venom, aber sie ist eine Heldin und kann nicht aufgeben, deshalb heiratet sie Peela Singh. Happy End!

2. Zieramulettkästchen 
Wie heißt das Objekt?
Zieramulettkästchen

In welchem Raum ist es?
Sammlerwahn

Woher kommt das Objekt?
Tibet

Warum hast du das Objekt ausgewählt?
Da es sehr interessant und schön aussieht. Man sieht, dass sehr viel Arbeit und Zeit investiert wurde, dieses Zieramulettkästchen zu machen.

Fantasiegeschichte zum Zieramulettkästchen 
Dieses Schmuckstück gehörte einst einem Zauberer, welchem es die Fähigkeit zu heilen gab. Eines Tages, als der Zauberer verstarb, lösten sich alle seine magischen Objekte außer dem Heilamulett auf. Ein junges Mädchen findet das Schmuckstück dann Jahre später und als sie es um ihren Hals legt, ist sie nicht mehr krank! Das Mädchen heilt mit der Kette zuerst ihre Familie, dann Freunde und bald hat ihr ganzes Dorf keine Krankheiten mehr. Dieses Zieramulettkästchen wird dann von Generation zu Generation vererbt und somit bleit fast der ganze Kontinent gesund. Nach vielen Jahren scheint die magische Kraft ihr Ende gefunden zu haben und das Schmuckstück löst sich auf.

Science-Fiction-Geschichte zum Zieramulettkästchen
Es ist der 31. Februar 2740. Steve und Cheng bereiten sich mitten in einer Weltkrise auf ihre LAP vor.

Als die Beiden eines Tages am Dachboden lernen wollten, fanden sie eine magische Kette, welche alles veränderte.

Als die Lehrlinge die Kette berührten, fing sie an zu leuchten und zu vibrieren. Plötzlich bekamen die Beiden ein komisches Gefühl und verwandelten sich. Cheng war auf einmal im Körper eines Samurai Meisters und hatte sogar zwei Schwerter und eine Rüstung. Er schaute sich im Raum um, konnte aber Steve nicht finden. Als Cheng aus dem Fenster schauen wollte sprach es plötzlich zu ihm.

Steve wurde zu einem magischen Fenster.

Mit Hilfe Steves spezieller Fähigkeit, immer den richtigen Ratschlag zu geben, bekämpfte Cheng alles Böse in der Welt und befreite die Menschen von ihren persönlichen Ängsten.

3. Osmanischer Fez
Wie heißt das Objekt?
Osmanischer Fez

In welchem Raum ist es?
Türkisches Zimmer – Orient vor der Haustür

Woher kommt das Objekt?
Türkei

Warum hast du das Objekt ausgewählt?
Mein Opa hat so ein Objekt gehabt.

Fantasiegeschichte zum osmanischen Fez
Dieses Objekt ist ein magischer Fez. Es wurde in Goldsee gefunden. Der Mann, der es gefunden hat, hat nach einer Weile herausgefunden, dass das ein magischer Fez ist, der alle Ideen und Wünsche verwirklicht. Also hat er den Fez versteckt, damit niemand davon erfährt. Seine Enkelin hat den Fez dann aber weggeschmissen. Dann war er traurig. Und dann auf einmal hat seine Frau ihn aufgeweckt. Das Ganze war nur ein Traum.

Science-Fiction-Geschichte zum osmanischen Fez
In dieser Geschichte geht es um die vier Habibis-Helden, die gegen Teuerung und Armut kämpfen wollen. Die Ursache ist der Krieg zwischen Russland und Ukraine. Sie haben sich entschieden, diesen Krieg zu beenden, um die Welt besser und günstiger zu machen. Sie waren in der Ukraine um zu kämpfen, als sie den magischen Fez gefunden haben und dann haben sie gesagt, dass sie damit die perfekte Welt kreieren.  Soldierboy rettet die Menschen. Der Space fliegt zu anderen Planeten um Mittel, Metalle und Essen zu bringen, so dass es ausreichend Essen und Trinken für die Menschen gibt. Der Lewa sorgt dafür der ganzen Menschheit zu kochen und Essen vorzubereiten. Der Luka beginnt Schritt für Schritt alle Wünsche der Leute zu verwirklichen und mit der Hilfe von dem magischen Fez kann er viele Wünsche gleichzeitig wahr machen. Mit der super Teamarbeit von den vier Helden Sodierboy, Lewa, Luka und Space könnten sie die perfekte Welt machen. In dieser Welt leidet niemand. Alle sind reich und lieben sich und der Frieden herrscht. Also kein Krieg mehr.

4. Hammam-Sandalen
Wie heißt das Objekt?
Hammam-Sandalen

In welchem Raum ist es?
Türkisches Zimmer – Orient vor der Haustür

Woher kommt das Objekt?
Türkei

Warum hast du das Objekt ausgewählt?
Weil das so schön ausschaut und in Damaskus im Hammam trägt man ähnliche Hammam-Sandalen.

Geschichte zu den Hammam-Sandalen
Vor ein paar Jahren war ich und mein Opa im Hammam in Damaskus. Zuerst wollten wir eintreten, aber man muss Hammam-Schuhe tragen. Zuerst war es so schwer, mit den Schuhen zu gehen, aber nachher war es so lustig, weil alle ähnliche Schuhe tragen.

Science-Fiction-Geschichte zu den Hammam-Sandalen
Wir schreiben das Datum 1. November 2322 und den Helden Kari, Hapi und deren Gegenständen war langweilig auf dem Planeten Granot. Also beschlossen sie den Planeten Erde zu besuchen.

Als sie ankamen, trauten sie ihren Augen nicht. Also riskierte Kari noch einen Blick durch sein unsichtbares Dreieck, doch es änderte sich nichts. Die Welt lag in Schutt und Asche. Hapi hat einen Albaner in Hammam-Schuhen getroffen, der ihm erklärte, was passiert war. Anscheinend befinden sie sich in Albanien, bzw. die ganze Welt ist Albanien durch einen Krieg mit Mexiko.

Die Geschichte ähnelt der mit dem trojanischen Pferd. Mexikaner wollten den dortigen Botschafter mit Hammam-Schuhen bestechen, doch er ließ sich nicht darauf ein. Also manipulierte er die Schuhe, schickte sie zurück und spionierte Mexiko aus und berichtete die Informationen Albanien. Damit hat der Krieg angefangen und Albanien regiert die ganze Welt.

Kari und Hapi waren schockiert und fragten den Albaner, wie die Welt wieder normal wird. Der Albaner namens Drolon Krashiqi meinte, dass im ehemaligen Mexiko ein heiliges Kreuz liegt, das nach Albanien gehört. Kari und Hapi machten sich auf die Suche und laut dem unsichtbaren Dreieck befand sich das Kreuz in einem altmexikanischen Friedhof. Laut einer Legende stehen die toten Menschen zu Allerheiligen auf und spazieren am Friedhof herum. Das wussten Kari und Hapi allerdings nicht.

Als sie ankamen, standen da 1312 Zombies, die, als sie unsere Helden bemerkten, auf sie losgingen. Sie kämpften und kämpften und waren schon dem Untergang geweiht. Doch plötzlich tauchte aus dem Nichts Drolon auf und opferte seinen linken Hammam-Schuh und warf ihn in die Menge. Der Schuh explodierte und alle Zombies starben.

Hapi schnappte sich das Kreuz und brachte es zum albanischen Premierminister Albin Kurti. Als er das Kreuz sah, sagte er, dass er so etwas nie wieder machen würde. Das Kreuz strahlte auf und die ganze Welt kehrte in die Normalität zurück. Naja teilweise, die ganze Welt ist immer noch Albanien, aber halt mit verschiedenen Kulturen. Es gibt polnische Albaner, österreichische Albaner, bosnische Albaner, usw. Hapi und Kari gaben sich damit zufrieden und kehrten mit einem Lächeln zu Granot zurück.

Das Märchenzelt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kunst- und Kulturraums der Caritas, der Kulturvermittlung des Weltmuseums Wien und des Vereins KULTUR FÜR KINDER. Ziel ist es, Volksschulkinder zum Zuhören und Erzählen jenseits der Kategorien „richtig“ und „falsch“ zu bringen und literarische Erstbildung in mündlicher Form in den Schulalltag zu integrieren. Märchen bieten sich dabei besonders für die Altersgruppe der Kinder in der zweiten Volksschulklasse an. Zudem verschaffen sie mit ihren Wurzeln aus verschiedenen Ländern Einblicke in unterschiedliche Lebensweisen.

Das Projekt beinhaltet die drei grundlegenden pädagogischen Komponenten der Kulturschultüte: Lehrer*innen Coaching, Künstler*innen Workshop für die Kinder in der Schule und eine Veranstaltung in einer Kulturinstitution, in diesem Fall dem Weltmuseum Wien. Im Korridor des Staunens steht an sechs Tagen im März das Märchenzelt für Schüler*innen bereit. Danach besuchen die Schüler*innen im Schauraum Der Blick auf China einen Workshop.

Fotos © Lukas BeckKultur für Kinder

PROSA – in Wien steht das nicht nur für ein Genre in der Literatur, sondern auch für das Projekt Schule für Alle, das junge Menschen mit Fluchterfahrung unterstützt, sie auf den Pflichtschulabschluss vorbereitet, inklusive Arbeit leistet und rassismuskritische Kompetenzen vermittelt. Für das Buchprojekt PROSA für Welt arbeitet die Schule nun mit dem Weltmuseum Wien zusammen. Seit Herbst 2021 haben aktive und ehemalige Lerner*innen von PROSA einen Schreibprozess begonnen, der sich dem Weltmuseum Wien und dessen Ausstellungsobjekten annähert. Die Texte, die hier entstehen, sind in einem Buch erschienen, das als Lernmaterial sowohl im Weltmuseum Wien als auch in der PROSA-Schule verwendet werden kann und über dessen Verkauf neue Schulplätze finanziert werden. Das Buch wird im Weltmuseum Wien im Shop und online verkauft.

Ein Projekt der PROSA-Schule Wien und des Weltmuseums Wien, umgesetzt mit den Absolvent*innen und aktuellen Lerner*innen von PROSA unter der Leitung von Muhammet Ali Baş, Sassan Esmailzadeh, Luca Manuel Kieser, Mela Maresch, Katharina Pressl, Sevde Özdemir und Elena Ritschard.

www.prosa-schule.org

Die Schülerinnen und Schüler der 6b, 8a und 8b des BG Mödling Untere Bachgasse haben am 19. Oktober 2021 unter der Leitung von Prof. Melanie Mertz beim Auftakt der Festivitäten des mexikanischen Tag der Toten im Weltmuseum Wien mitgewirkt. Impressionen des bunten Festes finden Sie hier.

Unter Anleitung der Pappmaché-Künstlerin Stephany Rodriguez Cabañas haben die Schüler*innen ihre eigenen Totenmasken für den Maskentanz (Choreografie und Einstudierung Hena Moreno Corzo) produziert. Der Maskentanz wurde in der Säulenhalle des Weltmuseums aufgeführt.

Außerdem bereitete Stephany Rodriguez Cabañas mit den Schüler*innen den Altar vor. Darauf konnte man einige Alebrijes sehen, mexikanische Fantasiefiguren, die im letzten Schuljahr in intensiver Arbeit mit Stephany im Wahlpflichtfach Spanisch entstanden sind. Die Calaveras, die Totenköpfe, die über dem Publikum schwebten, sind ebenso in Zusammenarbeit mit Stephany in Fach Bildnerische Erziehung gefertigt worden. Im Kunst-Unterricht haben die Schüler*innen mit Stephany Spanisch gesprochen.

Fächerübergreifendes, interkulturelles Lernen bedingt die Zusammenarbeit mit Künstler*innen oder Personen aus unterschiedlichen Kulturen.

Medienkompetenz und das Arbeiten mit den neuen Technologien sind in der Lehre der heutigen Zeit essenziell. Mit den Händen zu arbeiten ist allerdings eine Qualität, auf die durchaus wieder etwas mehr Augenmerk gelegt werden sollte. Die Schüler*innen formten und bemalten ihre Figuren und Totenköpfe aus Karton und Kleber mit höchster Akribie.

In Mexiko wird der Tag der Toten gefeiert, denn die Seelen und Geister der toten Verwandten kommen zu Besuch. Die Mexikaner*innen sehen den Tod nicht als Gegenteil von Leben, er ist ein Teil davon und man versucht ihn ins Leben einzubinden, die Angst davor zu verlieren, ihn zum Freund zu machen, mit dem Tod zu feiern, zu lachen, zu flirten, damit er weniger fremd wird. Das Lernen über andere Kulturen hat den Schüler*innen des BG Bachgasse definitiv einen neuen Blickwinkel auf so ein lebensnahes Thema wie den Tod verschafft.

(Text: Melanie Mertz)

https://www.bgmoedling-bach.ac.at/dias-de-los-muertos-im-weltmuseum-wien/

Im Rahmen der Förderung von Culture Connected luden wir 50 Schüler*innen der BORG Hegelgasse 12 und der MS Stromstraße 40 in das Weltmuseum Wien und in das Naturhistorische Museum Wien ein.

Der interaktive Workshop setzte sich mit der Darstellung indigener Menschen in musealen Bildwelten auseinander – insbesondere in den kolonialen Wandgemälden des Naturhistorischen Museums sowie ausgewählten Objekten des Weltmuseums Wien. Jugendliche ab 14 Jahren wurden eingeladen, die kolonialen Blickregime, die sich in historischen Darstellungen manifestierten, kritisch zu hinterfragen und eigene Perspektiven auf Repräsentation, Sichtbarkeit und kulturelle Aneignung zu entwickeln.
Zentral war dabei die Frage: "Wer schaut durch wessen Fenster?" – eine Leitmetapher, die dazu anregte, die Positionierung von Betrachter/innen und Dargestellten zu reflektieren. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen wurden museale Bilder analysiert, Begriffe wie Fremdbild, statische Repräsentation und koloniale Kontinuitäten diskutiert und kreative Gegenbilder erarbeitet.
In Gruppen- und Stationenarbeit näherten sich die Jugendlichen Themen wie Identität, Macht und Geschichte aus einer antikolonialen und diskriminierungskritischen Perspektive. Ziel war es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern auch Räume für eigene Fragen, Zweifel und künstlerische Reaktionen zu öffnen. Als abschließendes Ergebnis entstand eine partizipativ gestaltete Collage, in der sich die Jugendlichen selbst positionierten – als Antwort auf die normierenden Bilder vergangener Jahrhunderte.

Neslihan Yakut, Selina Wagner, Amba Botland und Asiye Yildiz, Kulturvermittlerinnen Weltmuseum Wien

Logo von OEAD: Zwei horizontale rote Linien über dem Schriftzug

Führungen für Pädagog*innen

Zu den laufenden Sonderausstellungen bieten wir regelmäßig Führungen für Pädagog*innen an (s. untenstehende Termine).

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