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Lesebrille von N.N.

Interview mit Lisi Bernroither, Brunnenpassage 22.09.2017

„Ich habe meine Lesebrillle vor langer Zeit in Wien in der Josefstädterstraße gekauft. Sie hat mir viele gute Dienste geleistet und ich verwende sie heute noch.“
„Ich habe meine Lesebrillle vor langer Zeit in Wien in der Josefstädterstraße gekauft. Sie hat mir viele gute Dienste geleistet und ich verwende sie heute noch.“
Ein Paar blauer Brillen mit runden Gläsern liegt auf einem weißen Tisch. Die Fassung ist auffällig und hat ein strukturiertes Muster. Die Gläser sind klar und transparent, ohne Sichtbare Stärke.

Ihre Lesebrille hat Erika schon viele gute Dienste geleistet, vor allem in der Arbeit. Sie hat sie vor langer Zeit in Wien in der Josefstädterstraße gekauft.

Erika hat früher für einen großen Versicherungskonzern gearbeitet und im Lebensmittelgeschäft ihrer Eltern ausgeholfen. Sie hat als Lehrling in dem Versicherungskonzern angefangen und anfangs noch mit einer Schreibmaschine gearbeitet. Später wurden die Arbeitsgeräte auf IBM Computer umgestellt. Auch hier war ihre Lesebrille ihr eine wichtige Hilfe. Erika musste aufgrund der Kinder dann 10 Jahre lang pausieren, wurde danach glücklicherweise aber wieder vom selben Arbeitergeber aufgenommen.

Erika verwendet heute noch die dieselbe Lesebrille wie damals. Die Brille steht für sie für ihre Arbeit und die Arbeit mit Zahlen. Sie ist sowohl ein Gebrauchsgegenstand, als auch ein Objekt, das mit Emotionen und Erinnerungen verbunden ist.

Über den Autor...Elisabeth Bernroitner leitet und kuratiert den Theater- & Performancebereich der Brunnenpassage, ist künstlerische Leitung und Geschäftsführung von PANGEA. Werkstatt der Kulturen der Welt und im Vorstand der IG Kultur Wien. Sie ist Co-Kuratorin der Ausstellung Sharing Stories. Dinge Sprechen.

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